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EU entwickelt neuen Schutzmechanismus gegen Billigimporte aus China PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 07:43 Uhr

Die EU-Kommission entwickelt ein neues Verfahren zur Abwehr von Billigkonkurrenz aus China. Weil Abmachungen mit Peking vorsehen, dass Anti-Dumping-Zölle von Mitte Dezember an nicht mehr wie bisher berechnet werden dürfen, soll möglichst schnell ein völlig neues System eingeführt werden. Es gehe darum, die wirtschaftlichen Interessen Europas und Arbeitsplätze zu verteidigen, erklärte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Mittwoch in Brüssel. Die EU werde sich mit dem neuen System an die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) halten, gleichzeitig aber das aktuelle Schutzniveau erhalten.

Konkret soll der Vorschlag der EU-Kommission vorsehen, die Methode zur Berechnung von Anti-Dumping-Zöllen zu verändern. Sie sollen künftig auch dann hoch ausfallen können, wenn ein Land nicht auf der EU-Liste mit Ländern steht, die als «nicht marktwirtschaftlich» gelten. Von dieser Liste muss China nämlich einer Abmachung zufolge Mitte Dezember heruntergenommen werden.

 
Rauch an Bord: Nordkoreanisches Flugzeug muss in China landen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 07:40 Uhr

Ein nordkoreanisches Passagierflugzeug ist wegen Rauchs in der Kabine unplanmäßig im Nordosten Chinas gelandet. Die Maschine der staatlichen nordkoreanischen Fluggesellschaft Air Koryo sei am Freitag auf dem Weg von Pjöngjang nach Peking gewesen, als Rauch im Passagierraum festgestellt worden sei, teilte der Flughafen Taoxian in der chinesischen Stadt Shenyang mit. Die Crew habe die Flugkontrolle verständigt, dass sie landen müssten.

Bei der unfreiwilligen Landung des Flugzeugs des russischen Typs Tupolew Tu-204 sei niemand verletzt worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Passagiere seien mit einem anderen Flug nach Peking gebracht worden. Die Ursache des Zwischenfalls war zunächst nicht bekannt, die Ermittlungen laufen.

 
Familien der chinesischen MH370-Opfer empört - «Was soll das?» PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 07:39 Uhr

Familien der chinesischen Passagiere des verschwundenen Fluges MH-370 haben empört auf die Entscheidung reagiert, dass die Suche «unterbrochen» werden soll. «Sie hatten uns versprochen, dass die Suche nicht endet, nicht ausgesetzt wird - und dass sie nicht aufgeben werden», sagte Cui Limang, die Mutter eines Passagiers, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Peking.

«Ich bin sehr verärgert», sagte Ning Jing, dessen Frau an Bord war. «Sie stellen die Suche ein und haben keine Ahnung, wann es weitergehen soll. Was soll das?» Ähnlich sagte Jiang Hui, dessen Mutter verschollen ist: «Ich bin verwirrt und empört.» Einige wollen sich jetzt an die chinesische Regierung wenden. Die Angehörige Liu Lan sagte: «Wir fordern dringend, den chinesischen Transportminister zu sehen.»Â 

Von den 239 Passagieren an Bord des vor gut zwei Jahren verschollenen Flugzeugs waren 153 chinesische Staatsbürger.

 
Rund 100 Tote durch Unwetter in China - Proteste gegen Behörden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 07:35 Uhr
Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen in China sind etwa 100 Menschen ums Leben gekommen. Eine ähnlich hohe Zahl galt als vermisst. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete, wurden in den vergangenen Tagen allein in der Provinz Hebei nahe Peking 72 Menschen getötet. 78 weitere wurden dort als vermisst gemeldet. Die Schäden in Hebei wurden auf 14,6 Milliarden Yuan, umgerechnet zwei Milliarden Euro, geschätzt. In der Stadt Xingtai in der Provinz kam es zu Protesten von Tausenden aufgebrachter Bewohner, die zu späte Warnungen der Behörden und unzureichende Hilfseinsätze beklagten. Hunderte Polizisten stellten sich ihnen in den Weg.
 
China sieht keine systemischen Risiken durch hohe Verschuldung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 07:26 Uhr

Trotz der wachsenden Verschuldung von Unternehmen und Ausfällen am Anlagenmarkt in China sieht Finanzminister Lou Jiwei keine systemischen Risiken. Sollten solche Probleme allerdings größere Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben, müssten die Behörden einschreiten, sagte der Minister nach Abschluss des Treffens der Finanzminister und Notenbankchefs der großen Industrie- und Schwellenländer (G20) am Sonntag im südwestchinesischen Chengdu. 

«Wir können aber nicht einfach auf öffentliche Gelder zurückgreifen, um diese Fragen zu lösen», sagte Lou Jiwei. «Das bedeutet nicht, dass wir unsere Hände in den Schoß legen und nichts tun.» Wenn größere Institutionen große Risiken zeigten und die Auswirkungen auf die Wirtschaft groß seien, «wird die Regierung zur Geisel genommen und muss einschreiten», sagte Lou Jiwei. 

Nach den Beratungen mit seinen Amtskollegen und Zentralbankchefs aus den anderen G20-Ländern sprach der Minister von einer «guten Vorbereitung» für den G20-Gipfel am 4. und 5. September in Hangzhou in Ostchina. Er hob besonders die Bemühungen für Strukturreformen hervor. China hält in diesem Jahr die Präsidentschaft in der G20-Gruppe und organisiert zum ersten Mal einen solchen Gipfel.

 
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