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Armutsbekämpfung durch Tourismus in Laishui PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 17. April 2017 um 08:10 Uhr

Zhang Shuyan und ihr Mann leben in Jilu im Kreis Laishui bei Baoding – ein kleines Dorf, bisher als eher mittellos bekannt. Die beiden jungen Leute haben mit ihren Ersparnissen und dank Unterstützung der Regierung kürzlich ein Dorfhotel erbaut. Profitiert hat das Ehepaar von der Regierungsaktion "Hilfe aus der Armut durch Tourismus". Zhang Shuyan erzählt:

"Wir waren früher Wanderarbeiter und haben keine Erfahrung mit Hotels. Unser Familienhotel wurde Anfang dieses Jahres eröffnet. Was die Bewirtschaftung betrifft, müssen wir noch viel lernen."

Mit Unterstützung der Regierung haben die Laishui'er einen eigenen Weg in Richtung Wohlstand eingeschlagen. Yan Yixue, Direktor des lokalen Büros für Armutshilfe, erläutert:

"Wir haben festgestellt, dass über 80 Prozent der 20.000 armen Einwohner in Bergregionen leben, die reich an touristischen Ressourcen sind. So haben wir den Tourismus zu einem wichtigen Weg zur Einkommenserhöhung der Bauern in Bergregionen gemacht."

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China baut den größten Flughafen der Welt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 17. April 2017 um 08:08 Uhr

Im Minutentakt donnern Lastwagen und Betonmischer heran, bremsen an einer Straßensperre. Sicherheitsleute kontrollieren Papiere, eine Schranke hebt sich und die rasante Fahrt der Trucks geht weiter. Vorbei an Unterkünften für Tausende Arbeiter, dann in eine Baugrube, aus der unzählige Kräne ihre stählernen Hälse strecken.

So sieht es aus, wenn in China ein neuer Hauptstadtflughafen gebaut wird.

2019 soll der Flughafen in Betrieb gehen. Und anders als in Berlin ist man sich in Peking sicher: Der Terminplan kann eingehalten werden.
Zunächst sollen 45 Millionen Passagiere jährlich abgefertigt werden. Später, nach mehreren Erweiterungen, könnte die Zahl auf 100 Millionen Passagiere steigen. Das entspricht 880 000 Flügen pro Jahr!

 
Nach Kriegswarnung: China setzt Flugverkehr mit Nordkorea aus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 17. April 2017 um 08:06 Uhr

Die Fluggesellschaft Air China stellt laut dem chinesischen Fernsehen ihre Flüge nach Nordkorea ein. Sie ist die einzige chinesische und überhaupt ausländische Fluglinie, die bislang in das kommunistisch geführte Land fliegt. Am Freitag warnte das Außenamt in Peking vor einem Krieg zwischen Nordkorea und den USA.

Die Air-China-Flüge zwischen Peking und Pjöngjang würden ab Montag ausgesetzt, informierte der chinesische Staatssender CCTV am Freitag. Ein Grund dafür wurde nicht genannt.

Wenige Stunden davor hatte Chinas Außenminister Wang Yi — angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Nordkorea und den USA — davor gewarnt, dass ein Konflikt jederzeit losbrechen könne.
Setzt Air China ihren Flugbetrieb aus, wird die nordkoreanische Air Koryo als einzige Fluggesellschaft zwischen Nordkorea und der übrigen Welt fliegen.

 
Der Nachbau der Titanic hat in China begonnen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 17. April 2017 um 08:03 Uhr

Langsam nimmt der Rumpf des Titanic-Nachbaus Gestalt an. Das Schiff soll originalgetreue Kopie des 1912 gesunkenen Passagierschiffs werden. Nur die geplante Simulation der Eisberg-Kollision wird es nun doch nicht geben.

Für rund 136 Millionen Euro wird derzeit in der südwestchinesischen Provinz Sichuan die Titanic nachgebaut. Der Schiffsbauer Wuchuan Group nutzt dazu alte Pläne, die eine originalgetreue Kopie des 1912 im Nordatlantik gesunkenen Passagierschiff ermöglichen sollen. Auch das Interieur soll dem Original nachempfunden. Das Großprojekt wurde vom chinesischen Stromanbieter Seven Star Energy in Auftrag gegeben. Etwa zwei Jahre soll es dauern bis das rund 300 Meter lange Schiff zu Wasser gelassen werden kann. Dann wird die Neuauflage des historischen Luxusliners aber nicht auf See kreuzen, sondern in den ruhigen Gewässern Südwestchinas ankern und im Zentrum eines neuen Themenparks stehen. Ab etwa 400 Euro pro Nacht können Touristen dann eine Nacht an Bord verbringen. Auf ein zunächst geplantes „Eisberg-Erlebnis“ verzichten die Investoren nun allerdings. Da es zu Protesten unter Angehörigen, der bei der Katastrophe im Jahr 1912 verunglückten Passagiere gekommen war. Nach der Kollision mit einem Eisberg waren damals mehr als 2244 Passagiere ums Leben gekommen.

 
WEF-Studie: Chinas Tourismus wird wettbewerbsfähiger PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 10. April 2017 um 03:24 Uhr

Chinas Tourismusbranche ist wettbewerbsfähiger geworden. Im Global Tourism Competitiveness Ranking, das am Donnerstag vom Weltwirtschaftsforum veröffentlicht worden ist, belegt China den 15. Platz.

In der Studie wurde die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusindustrie in 136 Ländern und Regionen anhand von 14 Kriterien untersucht. Sie soll auch zeigen, wie sehr es Staaten gelingt, einen nachhaltigen Tourismussektor aufzubauen, von dem die Gesellschaft profitieren kann.

Fortschrittliche Volkswirtschaften wie Deutschland, Frankreich und Spanien belegen die Spitzenplätze, doch unter denjenigen Ländern, die am stärksten aufgeholt haben, befinden sich zwölf Schwellenländer, darunter viele aus Asien.

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