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Kulturkampf um Woody Island: China provoziert mit High-Tech-Kino PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 21. August 2017 um 04:14 Uhr

Das hochmoderne Sansha Yinlong Cinema ist keine lohnende Investition: Es steht auf einer winzigen Insel im Südchinesischen Meer - mit gerade einmal 1100 Einwohnern. Dennoch ist der Bau für China eine wichtige Ortsmarke, eine mit politischer Sprengkraft.

China hat auf der Insel Yongxing (Woody Island) im Südchinesischen Meer ein neues First-Class-Kino gebaut - und könnte damit neuen Ärger mit seinen Nachbarn Vietnam und Taiwan provozieren. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, ist das Sansha Yinlong Cinema nicht nur mit reichlich High Tech, sondern auch mit rund 200 Sitzen ausgestattet - wohlgemerkt für lediglich 1100 Einwohner auf dem 2,1 Quadratkilometer großen Eiland. Doch auch wenn das Lichtspielhaus wohl nie lukrativ wird: Für China markiert es einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Gebietshoheit in der Region.

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In China verweigern die ersten Geschäfte das Bargeld PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 21. August 2017 um 04:09 Uhr

In keinem anderen Land ersetzt die Zahlung per Smartphone Münzen und Scheine in so hohem Tempo wie in der Volksrepublik. Das geht jetzt sogar dem Staat zu schnell.

Beim Bezahlen per Smartphone ist China dem Rest der Welt weit voraus. Während in Deutschland das Zahlsystem „Apple Pay“ des kalifornischen iPhone-Herstellers immer noch nicht verfügbar ist, zahlen die Chinesen mit ihren heimischen Systemen „Alipay“ aus dem Hause Alibaba und der „Wechat“-App des Internetgiganten Tencent seit nunmehr fast drei Jahren alles: die Flasche Wasser am Eckkiosk, das Mittagessen, die Kinokarte, die Strom-, Wasser- und Gasrechnung, die Miete, den Urlaub, das neue Auto.

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Neuer Bischof von Hongkong setzt auf Dialogbereitschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 21. August 2017 um 04:04 Uhr

Die Leitung des Essener Partnerbistums hat am 1. August Michael Yeung übernommen. Bei einem Treffen mit jungen Leuten aus dem Ruhrgebiet äußerte er wenig Hoffnung auf schnelle Verbesserungen für die Katholiken in China.

Im Streit um die Religionsfreiheit und den Status der katholischen Kirche in China erwartet der neue Bischof von Hongkong, Michael Yeung, in den kommenden Monaten keine wesentlichen Fortschritte. Zu sehr sei die chinesische Regierung derzeit mit innenpolitischen Fragen beschäftigt, sagte der 70-jährige Theologe am Freitag in der asiatischen Metropole bei einem Treffen mit jungen Erwachsenen aus dem Partnerbistum Essen. „Derzeit stagniert alles“, so der gebürtige Chinese, der seit Anfang August die Diözese in der ehemaligen britischen Kronkolonie leitet. Erst nach dem 19. Nationalen Volkskongress der kommunistischen Partei im November sieht Yeung wieder Chancen auf Verbesserungen im Verhältnis zwischen China und dem Vatikan.

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China erwartet größeren Handelsüberschuss im Tourismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 15. August 2017 um 02:59 Uhr

Die chinesische Überwachungsbehörde für die Tourismusbranche erwartet in diesem Jahr einen Handelsüberschuss im Tourismus, weil das Land mehr Deviseneinnahmen durch einreisende Touristen generiert als seine Auslandsreisenden im Ausland ausgeben.

Chinas Einreiseverkehr hat sich nach dem Abschwung im Zuge der globalen Finanzkrise erholt und in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Das teilte die nationale chinesische Tourismusbehörde in einer Pressemitteilung mit.

Unterdessen sei der Markt der ins Ausland reisenden Chinesen nach einer schnellen Expansion in eine Phase des langsameren Wachstums eingetreten, hieß es.

Die Einnahmen durch einreisende Touristen stiegen im Jahr 2016 um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 120 Milliarden US-Dollar (102 Milliarden Euro) und übertrafen die Ausgaben der chinesischen Touristen im Ausland um 10,2 Milliarden US-Dollar (8,6 Milliarden Euro), wie die Statistiken der nationalen chinesischen Tourismusbehörde zeigten.

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Erdbeben in Sichuan lässt böse Erinnerungen wach werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 15. August 2017 um 02:55 Uhr

2008 richtete ein Erdbeben in Sichuan verheerende Schäden an. Schuld war auch menschliches Versagen. Das aktuelle Beben erinnert daran. Ein Fall für Pekings Propagandabehörde.

In der südwestchinesischen Provinz Sichuan lässt ein starkes Erdbeben Straßen verschütten und Häuser einstürzen, die eine bisher unbekannte Zahl von Menschen unter sich begraben: Was sich am gestrigen Dienstagabend in China ereignet hat, lässt Erinnerungen wach werden an das Jahr 2008 – unter anderem bei Pekings Propagandabehörde.

„Die Verwendung von Fotos oder Videos, die zu einer Panik führen könnten, ist verboten“, hieß es in einem Rundschreiben der Zensoren an Chinas Medien vom Dienstag, das auf der amerikanischen Seite „China Digital Times“ veröffentlicht wurde. Die Journalisten sollten auf „Änderungen in der im Internet veröffentlichten Meinung“ achten und „unverzüglich gefährliche Informationen löschen“.

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