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China: Liu Xiaobo in „simpler Zeremonie“ eingeäschert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 17. Juli 2017 um 07:56 Uhr

Der verstorbene Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ist nach Angaben chinesischer Staatsmedien im Beisein seiner Witwe und Freunde eingeäschert worden.


Die Feuerbestattung fand demnach im Rahmen einer „simplen Zeremonie“ in der nordchinesischen Stadt Shenyang statt. Dort war Liu vorgestern in einem Krankenhaus gestorben. Die Justiz hatte ihn wenige Wochen zuvor wegen einer nicht mehr heilbaren Krebserkrankung aus der Haft entlassen. Liu hatte sich für Demokratie, Menschenrechte und Toleranz in China eingesetzt und war deshalb 2009 wegen „Untergrabung der Staatsgewalt“ zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden.

 
Die deutsche Sicht auf Chinas Seidenstraße PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 17. Juli 2017 um 07:53 Uhr

Die Exportnation Deutschland ist in hohem Maße auf eine leistungsfähige Infrastruktur angewiesen. Insofern ist Chinas „Neue Seidenstraße“ auch in Deutschland ein wichtiges Thema. Aber noch sind zu viele Fragen offen.

Die „Seidenstraße“ ist eine deutsche Erfindung. Zumindest der Name. Der geht nämlich zurück auf den deutschen Forschungsreisenden Ferdinand von Richthofen. Richthofen bezeichnete das historisch gewachsene Netz von Karawanenstraßen, das das Mittelmeer auf dem Landweg über Zentralasien mit Ostasien verband, im 19. Jahrhundert erstmalig als Seidenstraße. Richthofens Bezeichnung erfreute sich schon bald ungeheuer Popularität.

2013 nutzte die chinesische Regierung das weltweit bekannte Label, um ihr neues Infrastrukturprojekt, die „One Belt, One Road“-Initiative, bekannt zu machen. Bei der Seidenstraße der Neuzeit handelt es sich um ein in Peking geplantes und zentral koordiniertes Projekt der Superlative: China will Milliarden investieren, um mehrere Wirtschafts- und Handelskorridore zu Land und zur See zwischen China und Europa, Afrika, dem Nahen Osten, Südasien, Zentralasien und Südostasien zu etablieren.

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Mindestens 22 Tote bei Wohnhausbrand in China PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 17. Juli 2017 um 07:52 Uhr

Peking – Mindestens 22 Menschen sind bei einem Wohnhausbrand in China ums Leben gekommen.

Mindestens drei weitere wurden Staatsmedien zufolge verletzt.

Das Feuer brach demnach in einem zweistöckigen Haus in Changshu nahe Shanghai aus.

Über die Brandursache war zunächst ebenso wenig bekannt wie über nähere Einzelheiten.

 
Liu Xiaobo – Warum China einen deutschen Arzt falsch verstehen will PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 11. Juli 2017 um 08:32 Uhr

Pekings Führung will ihren prominenten Häftling nicht zur Behandlung ausreisen lassen. Angeblich ist ihm nicht mehr zu helfen. Das sehen westliche Ärzte anders. Ein Expertenteam aus Heidelberg stünde bereit.

Ist der sterbenskranke Bürgerrechtler Liu Xiaobo wirklich so schwach, dass er nicht mehr transportfähig ist, wie sein chinesisches Ärzteteam meint? Oder kann er nach Heidelberg ausgeflogen werden, um das Menschenmögliche noch zu versuchen? Davon gehen zwei ausländische Mediziner aus, die ihn untersuchen durften. Zwischen der chinesischen Führung, die ihren prominentesten politischen Häftling aus gesichtswahrenden Gründen nicht ausreisen lassen will, und weltweiten Initiativen, die Peking zur humanitären Geste drängen, hat ein makabres Tauziehen begonnen.

Liu und seine Frau haben sich klar geäußert: Sie hofften auf Behandlung im Ausland, sagten der 61-jährige Friedensnobelpreisträger und Liu Xia vergangenen Freitag, als der Direktor der Heidelberger Universitäts-Chirurgie, Markus Büchler, und Facharzt Joseph Herman vom Anderson-Krebszentrum der Universität Texas den Schwerkranken aufsuchten.

Beide Experten wurden auf internationalen Druck vom Ärzteteam im Shenyang Hospital Nummer Eins im Nordosten Chinas zur Diagnose des an Leberkrebs im Endstadium leidenden Liu hinzugezogen. Das Pekinger Sprachrohr und Parteiblatt „Global Times“ schrieb danach in seiner englischsprachigen Ausgabe, dass der „Transport nach Expertenmeinung zu risikoreich ist“. Es veröffentlichte dazu auch einen Videoclip auf seiner Webseite.

 
China: Passagier wollte Flugzeugtür öffnen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 10. Juli 2017 um 07:26 Uhr

Washington – Auf einem Flug von Seattle (US-Staat Washington) nach Peking hat ein Passagier nach jüngsten Erkenntnissen wiederholt die Flugzeugtüre öffnen wollen. Der Mann konnte bei dem Vorfall am Donnerstag (Ortszeit) erst nach einem Handgemenge überwältigt werden.

Ein Crewmitglied setzte zwei Weinflaschen als Waffen ein, wie die „Washington Post“ am Samstag unter Berufung auf Unterlagen der Bundespolizei FBI berichtete. Zunächst hatte es in Medienberichten geheißen, der Mann hätte versucht, ins Cockpit einzudringen.

Laut dem „Washington Post“-Bericht hatte der Passagier den Türhebel schon halb hochgezogen. Die Tür hätte sich Crewmitgliedern zufolge öffnen können, wenn die Maschine auf einer niedrigeren Höhe geflogen wäre. Was den Mann zu seinem Verhalten bewog, wurde zunächst nicht bekannt. Er habe vor dem Start nur ein Bier getrunken und sei nüchtern erschienen, zitierte die Zeitung das FBI.

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