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Reise: Die Mongolei und das religiöse Erbe der Nomaden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 12. Juni 2017 um 08:55 Uhr

In der Mongolei beeindruckt nicht nur die Natur, sondern auch die Geschichte und Kultur des Landes. Eine 18-tägige Reise von Neue Wege, Veranstalter für bewusste, gesunde und natürliche Reisen, zeigt, was gemeint ist.

Die Reise wird 2017 fünf Mal zwischen Juni und August angeboten. Wer mitfährt, übernachtet in Jurten, meditiert mit Mönchen und lässt sich von der Weite des Landes in den Bann ziehen. Mit Start und Ziel in Ulaanbaatar stößt man unmittelbar nach der modernen Großstadt auf Steppe und Halbwüste, später auf das weite Tal des Orkhon Flusses, heiße Quellen, Wasserfälle und Waldtaiga, aber auch auf das Khangai Gebirge vulkanischen Ursprungs mit seinem „weißen See“.

Teilnehmenden der Neue Wege-Reise offenbart sich dieses Erlebnis. Manch ein Ziel wird zu Fuß erwandert, andere wahlweise auch zu Pferde.

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Hongkong: Kochen Sie auch auf dem Klo? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 12. Juni 2017 um 08:51 Uhr

Hongkong hat mit mehr als sieben Millionen Einwohnern die viertgrößte Bevölkerungsdichte der Welt. 200 000 Menschen von ihnen leben in 88 000 unfassbar winzigen Wohnungen. Das schätzt die „Society for Community Organisation“ (SCO).

Wobei – Wohnung ist das falsche Wort für die Ein-Raum-Streichholzkisten, in denen die Menschen ihr ganzes Leben verstauen müssen: Matratzen, Fernseher, Anziehsachen, Bücher, Duschgel, Kalender, Krimskrams.
Eine ehemalige Abstellkammer, eine Nische über dem Kühlschrank oder einfach irgendwo eine Ecke, gerade mal mit einem Vorhang abgetrennt: Haushaltsgehilfinnen in Hongkong sind häufig sehr schlecht untergebracht. Eine neue Studie der Hilfsorganisation „Mission for Migrant Workers“ (MFMW) zeigt: Drei von fünf Haushaltshilfen schlafen in Räumen, die noch andere Funktionen haben, etwa die Küche, oder in Räumen, die zum Wohnen eigentlich gar nicht gedacht sind.

 
Tourismus auf den Spuren der Seidenstraße PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 06. Juni 2017 um 04:18 Uhr

Reisebüros betrachten die Seidenstraßen-Initiative als große Chance zur Förderung der globalen Konnektivität. Der in Beijing ansässige China Youth Travel Service (CYTS) zählt zu den frühen Vögeln, die in der Initiative neue Möglichkeiten suchen. Er organisiert unter anderem Reisegruppen in den Iran und nach Russland. Feng Ruobin, Direktor für Vertrieb und Marketing, hofft, dass die Kunden von CYTS die Welt aus einer neuen Perspektive sehen könnten.

„Unsere Kunden haben mehr Geld, das sie ausgeben können und stellen höhere Ansprüche an ihre Reisen. Sie möchten neue Wege einschlagen und an neue Orte gehen. Deshalb empfehlen wir ihnen Länder mit einer langen Geschichte und starker kultureller Prägung. Sie haben die einzigartige Erfahrung, die alte Seidenstraße mit dem heutigen Wirtschaftsgürtel vergleichen zu können. Sie können auch die Reiseroute der maritimen Seidenstraße wählen. Unser Ziel ist, ihnen durch kulturellen Austausch neue Perspektiven zu eröffnen."

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China's Kondomverbrauch steigt rasant an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 06. Juni 2017 um 04:10 Uhr

April Zhang ist 21 Jahre alt und Studentin in Shanghai. Sie steht für eine neue Generation von Chinesen, die ohne Scham über Sex spricht – und damit über ein Thema, das im Reich der Mitte lange ein Tabu war.

Eines ist ihr und ihrem Freundeskreis dabei besonders wichtig: der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Das befeuert in China die Kondom-Industrie, die derzeit so schnell wächst wie kaum in einem anderen Land.

Erst in der vergangenen Woche übernahm ein chinesisches Konsortium für 600 Millionen Dollar das weltweit zweitgrößte Kondomgeschäft vom australischen Gesundheitskonzern Ansell mit Top-Marken wie „Jissbon“, das auf Mandarin wie „James Bond“ klingt.

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China: Vom Zuschauer zur neuen Weltmacht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Donnerstag, den 01. Juni 2017 um 05:09 Uhr

Die Welt ist von Donald Trump irritiert – und das ist Chinas Chance im Buhlen nach Aufmerksamkeit. Auch beim Besuch bei der Kanzlerin heute.

Was will China? Diese Frage wird heute öfter gestellt als zuvor. Wenn der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang mit einer Delegation erfolgreicher chinesischer Unternehmer an diesem Mittwoch nach Berlin reist, vertritt er ein Land, das in kurzer Zeit sehr selbstbewusst geworden ist. 2017 präsentiert sich China als Weltmacht. Das „Wiederaufblühen“ der chinesischen Nation ist offizielles Ziel. Offen ist, ob China auf diesem Weg auf den Rest der Welt mehr Rücksicht nehmen wird oder weniger.

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