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Wieso kommen so wenig Touristen nach China? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 15. August 2017 um 02:52 Uhr

Chinesische Touristen finden sich auf der ganzen Welt. Umgekehrt aber reisen kaum Ausländer nach China. Warum nur?

Am Wochenende machten Touristen aus China Schlagzeilen in Deutschland: zwei Männer, 36 und 49 Jahre alt, wurden in Berlin festgenommen, nachdem sie vor dem Reichstag den Hitlergruß gezeigt und sich dabei fotografiert hatten. Gegen eine Zahlung von jeweils 500 Euro wurden sie anschließend wieder frei gelassen.

Angesichts der Massen an Reisenden aus dem Reich der Mitte, die die europäischen Städte bevölkern, beweist das Aufsehen um den Zwischenfall die Ausnahme von der Regel: Chinesische Touristen fallen in Wahrheit nicht mehr als Menschen anderer Nationen durch rüpelhaftes Verhalten auf.

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Chinas Präsident Xi Jinping will «Armee von Weltklasse» PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 07. August 2017 um 07:13 Uhr

Von Jörn Petring, dpa

Peking lässt zum 90. Geburtstag seiner Armee die Muskeln spielen. Nach einer gewaltigen Militärparade am Wochenende sendet der Präsident erneut eine deutliche Botschaft an die Nachbarn.

Peking (dpa) – Chinas Präsident Xi Jinping hat zu einer raschen Modernisierung der Streitkräfte des Landes aufgerufen. Reformen müssten beschleunigt und eine «Armee von Weltklasse» aufgebaut werden, sagte der Staatschef am Dienstag anlässlich des 90. Gründungstages der Volksbefreiungsarmee. Stagnation solle «um jeden Preis» verhindert werden. Das Militär müsse in der Lage sein, einen Krieg zu führen, wenn «Partei und Volk es braucht».

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Die deutsche Sicht auf Chinas Seidenstraße PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 17. Juli 2017 um 07:53 Uhr

Die Exportnation Deutschland ist in hohem Maße auf eine leistungsfähige Infrastruktur angewiesen. Insofern ist Chinas „Neue Seidenstraße“ auch in Deutschland ein wichtiges Thema. Aber noch sind zu viele Fragen offen.

Die „Seidenstraße“ ist eine deutsche Erfindung. Zumindest der Name. Der geht nämlich zurück auf den deutschen Forschungsreisenden Ferdinand von Richthofen. Richthofen bezeichnete das historisch gewachsene Netz von Karawanenstraßen, das das Mittelmeer auf dem Landweg über Zentralasien mit Ostasien verband, im 19. Jahrhundert erstmalig als Seidenstraße. Richthofens Bezeichnung erfreute sich schon bald ungeheuer Popularität.

2013 nutzte die chinesische Regierung das weltweit bekannte Label, um ihr neues Infrastrukturprojekt, die „One Belt, One Road“-Initiative, bekannt zu machen. Bei der Seidenstraße der Neuzeit handelt es sich um ein in Peking geplantes und zentral koordiniertes Projekt der Superlative: China will Milliarden investieren, um mehrere Wirtschafts- und Handelskorridore zu Land und zur See zwischen China und Europa, Afrika, dem Nahen Osten, Südasien, Zentralasien und Südostasien zu etablieren.

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Asien für Anfänger – eine Food-Tour durch Hongkong PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 03. Juli 2017 um 07:44 Uhr

Hongkong ist zwar seit 20 Jahren eine Sonderverwaltungszone Chinas. Spuren der britischen Herrschaft aber sind bis heute anzutreffen, vor allem kulinarische. Eine Food-Tour durch eine Metropole, in der neue und alte Einflüsse aufeinanderprallen.

Hongkong bedeutet Duftender Hafen. Für die Briten roch die Insel vor allem nach einem günstigen Aussenposten für den Handel. 1841 besetzten sie ein hügeliges Eiland, an China zurück gaben sie am 1. Juli 1997 eine Metropole. Das britische Erbe ist noch allgegenwärtig. Die U-Bahn-Stationen heissen Prince Edward oder Admiralty, der Aussichtsberg sowie der Hafen wurden nach Königin Victoria benannt, der Verkehr fliesst auf der linken Seite, neben Kantonesisch ist Englisch immer noch eine offizielle Sprache.

Die Briten schifften Teeblätter aus Fernost nach Europa und verbreiteten ihre Teekultur in Asien. Noch heute wird in den Luxushotels jeden Nachmittag der High Tea serviert: Tee und akkurat zugeschnittene Mini-Sandwiches, Scones mit Marmelade und Sauerrahm. Auch die Hongkonger hätten unter der britischen Herrschaft gern Afternoon Tea getrunken, doch konnten sie sich das nicht leisten.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Juli 2017 um 07:51 Uhr
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Reise: Die Mongolei und das religiöse Erbe der Nomaden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 12. Juni 2017 um 08:55 Uhr

In der Mongolei beeindruckt nicht nur die Natur, sondern auch die Geschichte und Kultur des Landes. Eine 18-tägige Reise von Neue Wege, Veranstalter für bewusste, gesunde und natürliche Reisen, zeigt, was gemeint ist.

Die Reise wird 2017 fünf Mal zwischen Juni und August angeboten. Wer mitfährt, übernachtet in Jurten, meditiert mit Mönchen und lässt sich von der Weite des Landes in den Bann ziehen. Mit Start und Ziel in Ulaanbaatar stößt man unmittelbar nach der modernen Großstadt auf Steppe und Halbwüste, später auf das weite Tal des Orkhon Flusses, heiße Quellen, Wasserfälle und Waldtaiga, aber auch auf das Khangai Gebirge vulkanischen Ursprungs mit seinem „weißen See“.

Teilnehmenden der Neue Wege-Reise offenbart sich dieses Erlebnis. Manch ein Ziel wird zu Fuß erwandert, andere wahlweise auch zu Pferde.

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