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Glaubensgemeinschaften wachsen in China – Christentum muss für Peking „chinesisch“ sein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 30. Oktober 2017 um 07:18 Uhr

Trotz Staatsatheismus sehen Experten ein Wachstum von Glaubensgemeinschaften im roten Reich. Die kommunistische Partei bemüht sich um Kontrolle und legt strenge Kriterien an. Über allem steht die Loyalität zum Staat.

Religion müsse von der Ausrichtung her „chinesisch“ sein. Das erklärte Xi Jinping auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei (KP) in Peking, der diese Woche zu Ende ging. Dort wurde der 64-Jährige erneut für weitere fünf Jahre als KP-Chef bestätigt, seine Ernennung zum chinesischen Präsidenten durch das Parlament im nächsten Frühjahr ist reine Formsache.

Religionen sind in China erlaubt, aber was geglaubt wird, bestimmt das Regime mit. Auch die letzte Instanz ist nicht Gott oder der Papst, sondern sind die staatlichen Institutionen, die sogenannten Patriotischen Vereinigungen, in denen die fünf offiziell zugelassenen Religionen Buddhismus, Daoismus, Islam, Protestantismus und Katholizismus organisiert sind.

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17 Lawinentote in der Mongolei PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 30. Oktober 2017 um 07:17 Uhr

Ulan Bator (AFP) Bei einem Lawinenunglück in der Mongolei sind 17 Menschen ums Leben gekommen. Drei Tage nach dem Lawinenabgang fanden Suchtrupps sieben weitere Leichen am Otgontenger, wie der Katastrophenschutz am Mittwoch mitteilte.

Die mongolischen Bergsteiger waren am Sonntag an dem 4021 Meter hohen Berg verunglückt, nachdem sie ein Kletterverbot missachtet hatten. Zehn Leichen waren bereits zuvor entdeckt worden.

 
Parteitag in China: „Vor allem weiches, geschmackloses Essen“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 23. Oktober 2017 um 08:11 Uhr

Zum Parteitag der Kommunistischen Partei will sich China von seiner besten Seite präsentieren. Eine Tour soll etwa zeigen, wie sich das Land auf die Alterung der Gesellschaft einstellt – zumindest in der Propaganda.

Peking. Wenn das Älterwerden wirklich so ist, wie die Kommunistische Partei es darstellt, dann sollte man sich damit beeilen. In einem Keller im Ainong Altenheim im Chaoyang Distrikt von Peking tanzen pensionierte Damen in eng anliegenden Qipaos, ein traditionelles chinesisches knöchellanges Frauen-Kleidungsstück, und hochhackigen Schuhen zu einem Folklorelied. Mit schwingenden Hüften laufen sie immer wieder nach vorne, drehen sich mit einem verführerischen Lächeln und wedeln mit dem Fächer. Von Arthritis keine Spur. So macht Älterwerden Spaß.

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Digitalisierung in China: Sei eine 1 - oder du bist eine 0 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 23. Oktober 2017 um 08:08 Uhr

Rollende Supermärkte, Smartphones statt Bargeld und iPhones für die Welt: In China schreitet die Digitalisierung schneller voran als im Westen. Doch die totalitären Pläne von Staatschef Xi Jinping taugen eher als Warnung für uns.

Wenn jemand in China im populären Messenger WeChat Pu den Bären erwähnen will, wird die Nachricht automatisch blockiert. Winnie the Pooh ist ein Spitzname, den Chinesen ihrem Staatschef Xi Jinping gegeben haben. Aber der Partei gefällt dieser eigentlich doch ganz nette Vergleich mit dem Teddy nicht. Dort sind westliche Kinderbücher generell nicht so beliebt. Und der Wunsch der Regierung ist den Betreibern von WeChat Befehl. Sogar Pu-Bilder werden automatisch zensiert.

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China will den Import von Plastikabfall verbieten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 23. Oktober 2017 um 08:02 Uhr

Die westlichen Länder haben sich auf China zum billigen und gewinnträchtigen Recyceln von Plastik verlassen

Die Herstellung von Plastik hat sich vom Westen nach Asien verschoben. Damit einherging, dass sich auch das Recycling von Plastik, sofern es überhaupt stattfindet (Milliarden Tonnen an biologisch nicht abbaubaren Plastikmüll haben sich in der Umwelt angesammelt), nach Asien verschoben hat. Nur ein Bruchteil des neu hergestellten Plastiks wird überhaupt recycelt, nach Schätzungen sind es gerade einmal 5 Prozent. China ist der weltgrößte Produzent von Plastik und der weltgrößte Importeur von Plastikabfall, aber auch von anderem Abfall. Mehr als 50 Prozent gehen nach China.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Oktober 2017 um 08:13 Uhr
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