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China erwartet größeren Handelsüberschuss im Tourismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 15. August 2017 um 02:59 Uhr

Die chinesische Überwachungsbehörde für die Tourismusbranche erwartet in diesem Jahr einen Handelsüberschuss im Tourismus, weil das Land mehr Deviseneinnahmen durch einreisende Touristen generiert als seine Auslandsreisenden im Ausland ausgeben.

Chinas Einreiseverkehr hat sich nach dem Abschwung im Zuge der globalen Finanzkrise erholt und in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Das teilte die nationale chinesische Tourismusbehörde in einer Pressemitteilung mit.

Unterdessen sei der Markt der ins Ausland reisenden Chinesen nach einer schnellen Expansion in eine Phase des langsameren Wachstums eingetreten, hieß es.

Die Einnahmen durch einreisende Touristen stiegen im Jahr 2016 um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 120 Milliarden US-Dollar (102 Milliarden Euro) und übertrafen die Ausgaben der chinesischen Touristen im Ausland um 10,2 Milliarden US-Dollar (8,6 Milliarden Euro), wie die Statistiken der nationalen chinesischen Tourismusbehörde zeigten.

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Erdbeben in Sichuan lässt böse Erinnerungen wach werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 15. August 2017 um 02:55 Uhr

2008 richtete ein Erdbeben in Sichuan verheerende Schäden an. Schuld war auch menschliches Versagen. Das aktuelle Beben erinnert daran. Ein Fall für Pekings Propagandabehörde.

In der südwestchinesischen Provinz Sichuan lässt ein starkes Erdbeben Straßen verschütten und Häuser einstürzen, die eine bisher unbekannte Zahl von Menschen unter sich begraben: Was sich am gestrigen Dienstagabend in China ereignet hat, lässt Erinnerungen wach werden an das Jahr 2008 – unter anderem bei Pekings Propagandabehörde.

„Die Verwendung von Fotos oder Videos, die zu einer Panik führen könnten, ist verboten“, hieß es in einem Rundschreiben der Zensoren an Chinas Medien vom Dienstag, das auf der amerikanischen Seite „China Digital Times“ veröffentlicht wurde. Die Journalisten sollten auf „Änderungen in der im Internet veröffentlichten Meinung“ achten und „unverzüglich gefährliche Informationen löschen“.

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Wieso kommen so wenig Touristen nach China? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 15. August 2017 um 02:52 Uhr

Chinesische Touristen finden sich auf der ganzen Welt. Umgekehrt aber reisen kaum Ausländer nach China. Warum nur?

Am Wochenende machten Touristen aus China Schlagzeilen in Deutschland: zwei Männer, 36 und 49 Jahre alt, wurden in Berlin festgenommen, nachdem sie vor dem Reichstag den Hitlergruß gezeigt und sich dabei fotografiert hatten. Gegen eine Zahlung von jeweils 500 Euro wurden sie anschließend wieder frei gelassen.

Angesichts der Massen an Reisenden aus dem Reich der Mitte, die die europäischen Städte bevölkern, beweist das Aufsehen um den Zwischenfall die Ausnahme von der Regel: Chinesische Touristen fallen in Wahrheit nicht mehr als Menschen anderer Nationen durch rüpelhaftes Verhalten auf.

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Vor Reichstagsgebaeude: Chinesische Touristen zeigen Hitlergruß - Festnahme PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 07. August 2017 um 07:17 Uhr

Sie posierten vor dem Reichstag, fotografierten sich gegenseitig - und streckten den Arm zum Hitlergruß: Gegen zwei Touristen aus China ist ein Strafverfahren eingeleitet worden.

Zwei Streifenpolizisten alarmierten am Samstagvormittag ihre Kollegen in Berlin-Mitte: Sie hatten beobachtet, wie sich vor dem Reichstag zwei Touristen mit ihren Smartphones fotografierten und dabei den Hitlergruß zeigten.

Die beiden Chinesen, 36 und 49 Jahre alt, wurden daraufhin festgenommen. Die Männer wurden vernommen und konnten nach Zahlung einer richterlich angeordneten Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 500 Euro die Dienststelle wieder verlassen.

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China erkundet Geoengineering PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 07. August 2017 um 07:15 Uhr

Lässt sich dem Klimawandel mit technischen Eingriffen begegnen? Kaum ein Land beschäftigt sich derzeit so intensiv mit dieser Frage wie China – konkrete Experimente sind aber vorerst nicht vorgesehen.

In den vergangenen drei Jahren hat China eines der größten staatlich finanzierten Geoengineering-Forschungsprogramme weltweit zusammengestellt – ein weiteres Beispiel dafür, wie das Land anderen Nationen bei Klimafragen enteilt.

Das Programm hat ein Volumen von rund 3 Millionen Dollar und wird vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie finanziert. Etwa 15 Fakultätsmitglieder und 40 Studenten an drei Institutionen sind daran beteiligt. Aufgabe der Forscher ist, herauszufinden, welche Auswirkungen Veränderungen des Klimas mit technischen Mitteln hätten. Außerdem sollen sie sich mit Fragen von Politik und Regierungsführung in diesem Zusammenhang beschäftigen. Explizit nicht vorgesehen sind Technologie-Entwicklung oder Experimente im Freien, anders als bei neuen US-Forschungsprogrammen an der Harvard University und der University of Washington.

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