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Überwachung total made in China PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Donnerstag, den 01. Juni 2017 um 05:00 Uhr

Es ist die staatlich angeordnete, digitale Durchleuchtung: China möchte bis 2020 ein System aufbauen, das das Verhalten seiner Bürger anhand von Spuren im Internet bewertet. Das Ziel: der perfekte autoritäre Staat. Oder: die IT-Diktatur.

Murong Xuecun hat keinen guten Stand bei Chinas Behörden. Als Blogger, Romanautor und Dissident kritisiert er immer wieder das System der Zensur. Der 43-Jährige gilt als Störfaktor. Und wenn man ihn auf einen Espresso in einem Café in Peking trifft und zum Thema Überwachung befragt, verfinstert sich sein Gesichtsausdruck. Grund dafür: China arbeitet an einem sogenannten Sozialkreditsystem für seine Bürger. „Chinas Regierung will seine 1,4 Milliarden Bürger künftig besser und effizienter kontrollieren“, sagt er.

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Rauchen in China: „Zigaretten sind hier so billig wie Wasser“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Donnerstag, den 01. Juni 2017 um 04:59 Uhr

315 Millionen Chinesen rauchen. Nur in wenigen Großstädten greifen inzwischen strenge Gesetze zum Nichtraucherschutz. Weitere Maßnahmen verhindert die Tabaklobby.

Liu Ying hat den Gestank von Zigaretten immer gehasst. Doch die Zeiten, in denen sie wehrlos in verqualmten Restaurants oder Bars sitzen musste, sind für die Pekingerin vorbei. „Wenn trotz Verbot geraucht wird, hole ich mein Handy raus und mache Fotos“, sagt die 37-Jährige.

Per App meldet sie den Vorfall. Auf einer digitalen Karte werden betroffene Gaststätten für jeden sichtbar zunächst mit einem blauen Warnlicht gekennzeichnet. Gibt es mehr als fünf Verstöße, ändert sich die Farbe zu Rot. Dann droht dem Restaurant ein Bußgeld. „Es ist nicht nett, aber es funktioniert“, sagt Liu Ying.

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Ein Land, zwei Systeme: Hongkong wird sich ‚im Einklang mit den Gesetzen‘ entwickeln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Donnerstag, den 01. Juni 2017 um 04:55 Uhr

Hongkong sollte sein exekutiv-geleitetes politisches System mit dem Regierungschef als Kern aufrechterhalten, wie es im Grundgesetz festgelegt ist, sagte der oberste Gesetzgeber am Samstag.

Zhang Dejiang, der Vorsitzende des Ständigen Komitees des Nationalen Volkskongresses, sagte, die Entwicklung und Verbesserung des politischen Systems der Sonderverwaltungszone Hongkong müsse auch vereinbar mit seinem Grundprinzip sein. Zhang betonte außerdem, dass das Hongkonger Team aus Beamten, das im Einklang mit dem Grundgesetz gebildet wurde, aus Patrioten bestehen müsse, die die chinesische Nation respektieren, aus ganzem Herzen die Fortsetzung der Ausübung der Souveränität des Vaterlandes über Hongkong unterstützen müsse und nichts unternehmen werde, was die Prosperität und Stabilität Hongkongs untergrabe. Zhang machte seine Äußerungen auf einem hochrangigen Symposium in Beijing im Gedenken an den 20. Jahrestag der Inkraftsetzung des Grundgesetzes der Sonderverwaltungszone Hongkong.

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Kanadische Luft aus der Dose ist der Renner in Asien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 23. Mai 2017 um 04:19 Uhr

Die Luftverschmutzung in asiatischen Ländern befördert offenbar den Erfindungsreichtum von Geschäftemachern: Luft aus der Dose entwickelt sich zu einem Verkaufsschlager.

Wie die BBC berichtet, verkauft eine kanadische Firma in China inzwischen etwa 10.000 Container pro Monat. In Peking beispielsweise kostet eine Sprühdose mit sauberer Luft umgerechnet rund 30 Dollar. Die schadstoffreie Atemluft kommt nach Herstellerangaben aus Regionen wie den kanadischen Rocky Mountains oder mongolischen Wäldern.

Ursprünglich waren die Produkte eher als Scherzartikel oder als Kunstprojekte gedacht, die auf das Problem Luftverschmutzung aufmerksam machen sollten. Die Dosen sehen aus wie Haarspraydosen, an die eine Atemmaske angebracht wird. Sie fassen knapp acht Liter komprimierter Luft, das reicht für rund 150 Atemzüge.

Kritiker sagen, das Geschäft mit der Luft sei reine Geldmacherei. Auch Wissenschaftler merken an, es gebe keine Hinweise darauf, dass saubere Luft aus der Dose sich positiv auf die Gesundheit auswirke.

 
Hongkong: Das Tor nach China PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 23. Mai 2017 um 04:17 Uhr

Hongkong gilt als gewichtige Drehscheibe für den Verkauf nach und den Einkauf von China. Von der innovativen Metropole an der chinesischen Südküste könnten niederösterreichische Unternehmen mit einer engeren Hongkong-Anbindung für ihr Asien-Geschäft profitieren.

Hongkong gilt als weltweit freieste Volkswirtschaft mit einer liberalen Marktwirtschaft, geringen Steuerbelastungen, einem sicheren und freien Informationsaustausch sowie einem stabilen Rechtssystem.

„Die asiatischen Fernmärkte sind als Investition zu betrachten, die nicht sofort ab dem ersten Jahr Gewinne abwirft“, erklärt der österreichische Wirtschaftsdelegierte für Hongkong, Macau und Südchina, Franz Rößler. „Asiatische Geschäftsleute sind am Aufbau langfristiger Beziehungen interessiert, wobei eine intensive Kundenpflege mit regelmäßigen Besuchen oder Treffen bei Messeauftritten nötig ist. Es empfiehlt sich durchaus auch, auf das kostenlose Service der AußenwirtschaftsCenter zurückzugreifen.“

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