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China und Norwegen nähern sich nach Nobelpreis-Streit wieder an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 10. April 2017 um 03:16 Uhr

Sechs Jahre nach dem Zerwürfnis über die Vergabe des Friedensnobelpreises an den chinesischen Aktivisten Liu Xiabo haben China und Norwegen ihre Eiszeit beendet. Bei einem Besuch von Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg​ in Peking vereinbarten beide Seiten, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen, wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete. Auch andere Wirtschaftsabkommen sollen demnach schnell vorangetrieben werden.

Aus Ärger darüber, dass der Friedensnobelpreis 2010 an den in China in Haft sitzenden Bürgerrechtler Liu Xiaobo vergeben wurde, hatte Peking seine diplomatischen Beziehungen zu Oslo eingefroren. China hält Liu Xiaobo, der 2009 wegen «Untergrabung der Staatsgewalt» zu elf Jahren verurteilt wurde, weiter im Gefängnis. Seine Frau, die Künstlerin Liu Xia, steht in Peking unter Hausarrest. Westliche Diplomaten fordern seit langem die Freilassung des Ehepaars.

Die Beziehungen seinen wieder in der Spur, sagte Chinas Premier Li Keqiang laut Xinhua am Freitag, als er Solberg in der Großen Halle des Volkes empfing. Auf ihrer China-Reise will Solberg auch die ostchinesischen Metropolen Shanghai und Hangzhou besuchen, bevor sie am Montag in Peking mit Chinas Präsidenten Xi Jinping zusammenkommt.

 
Hainan: Auf Chinas Hawaii zeigt sich die Zukunft des Tourismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 04. April 2017 um 06:54 Uhr

Das tropische Hainan ist Chinas größte Insel und ein Lieblingsziel von Abermillionen chinesischer Urlauber. Hier lässt sich schon heute studieren, wie der Massentourismus der Zukunft aussehen wird.

Wenn sich Aibo Hon ihren Weg durch die Touristenmassen bahnen möchte, spielt sie Weihnachtsmusik. In einem Golfbuggy kutschiert die Fremdenführerin eine Reisegruppe durch die „South Mountain Tourism Area“, Hainans bekannteste, gut 40.000 Quadratmeter große Tempelanlage, erst vor zehn Jahren eröffnet, aber auf alt gemacht.

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Warum China von Elon Musk nicht genug kriegt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 04. April 2017 um 06:49 Uhr

Um Elon Musk ist in China ein regelrechter Personenkult entstanden. Der Einstieg von Tencent bei Tesla überrascht daher auch nicht.

Elon Musks futuristische Projekte und seine Risikobereitschaft rufen in den USA oft durchwachsene Reaktionen hervor. In China dagegen bejubeln ihn Investoren und Tech-Größen als Genie und Visionär. Sie kaufen Tesla-Autos und -Aktien – und betrachten es als Ehre, in seine Projekte zu investieren. An dem Personenkult, der Musk in China umgibt, nehmen sie mit Stolz teil. Wenig überraschend also, dass Chinas wertvollstes Unternehmen, das Social Media- und Games-Schlachtschiff Tencent Holdings, 1,8 Mrd. Dollar in Musks Elektroautohersteller Tesla gesteckt hat.

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Schleier und „abnormale“ Bärte: China führt Anti-Islam-Gesetz ein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 04. April 2017 um 06:47 Uhr

China hat in seiner muslimisch geprägten Provinz Xinjiang das Tragen des Kopftuchs und langer Bärte verboten. Ein entsprechendes Gesetz, das das religiöse Leben der Muslime drastisch einschränkt, trat am Wochenende in Kraft, wie der vatikanische Pressedienst Asianews berichtete. Demnach sind neben dem Schleier und „abnormalen“ Bärten künftig auch religiöse Hochzeits- und Beerdigungszeremonien als „Zeichen eines religiösen Extremismus“ untersagt.

Von den 22 Millionen Einwohnern Xinjiangs gehören knapp die Hälfte dem muslimischen Turkvolk der Uiguren an. Die Regierung rechtfertigte das Gesetz als notwendigen Schritt im Kampf gegen islamistischen Terror, religiösen Fundamentalismus und Separatismus.

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China verärgert über Dalai-Lama-Reise in tibetische Grenzgebiete PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 04. April 2017 um 06:43 Uhr

Eine zwölftägige Reise des Dalai Lama durch den Nordosten Indiens verärgert China. Die Regierung in Peking erklärte am Freitag wiederholt, dass die Tour die Beziehungen zu Indien erheblich belasten würde. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter reist nach einem ersten Stopp im Bundesstaat Assam am Dienstag weiter in den Bundesstaat Arunachal Pradesh - ein Gebiet, das von China beansprucht wird. Nach der Vorstellung Pekings gehört das Territorium zum Autonomen Gebiet Tibet, das unter chinesischer Verwaltung steht.

Dass Indien den Dalai Lama immer noch in die umstrittenen Grenzgebiete zwischen China und Indien einlade, schade sowohl dem Frieden und der Stabilität in der Region und als auch den chinesisch-indischen Beziehungen, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministers.

Der Dalai Lama bezeichnete die Warnungen Chinas nach einem Medienbericht als «normal». In der Stadt Tawang in Arunachal Pradesh besucht er am kommenden Freitag eines der größten buddhistischen Kloster Indiens - sein erster Zwischenstopp auf der Flucht von Tibet nach Indien 1959.

 
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