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China feiert Kriegsende mit riesiger Militärparade - Truppenkürzung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.boening   
Samstag, den 05. September 2015 um 14:56 Uhr

Militär

Peking (dpa) - Mit der größten Militärparade in der Geschichte der Volksrepublik hat China die Muskeln spielen lassen. Trotz der Demonstration militärischer Stärke beteuerte Präsident Xi Jinping am Donnerstag in Peking, dass sein Land «einer friedlichen Entwicklung verpflichtet» sei. In seiner Rede zum Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren in Asien kündigte der Staats- und Parteichef wie zum Beweis eine Verringerung der Truppen um 300 000 Soldaten an.

Mit der Verkleinerung der personell größten Streitmacht der Welt auf zwei Millionen Soldaten will Xi Jinping die Volksbefreiungsarmee aber eher modernisieren und schlagkräftiger machen. Es ist die größte Truppenreduzierung seit 1997, als schon 500 000 Soldaten die Uniform ausziehen mussten, um Personalkosten zu senken. Für seine Strategie der «aktiven Verteidigung» baut China seine Marine und Luftwaffe aus, wo weniger, aber besser ausgebildete Soldaten gebraucht werden.

Es war Chinas erste Waffenschau zum Gedenken an die Kapitulation Japans. Alle früheren Militärparaden hatten zum Jahrestag der Staatsgründung am 1. Oktober stattgefunden. Unter den Gästen waren Russlands Präsident Wladimir Putin, UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Präsidentin Park Geun-hye aus Südkorea, das ebenfalls unter Japans Aggression gelitten hatte. 35 Millionen Chinesen sind nach offiziellen Angaben getötet oder verwundet worden. Andere Quellen sprechen von rund 14 Millionen Toten in China.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. September 2015 um 14:57 Uhr
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Russland plant dritte Gaspipeline nach China PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.boening   
Samstag, den 05. September 2015 um 14:55 Uhr

Pipeline

Peking (dpa) - Die Rohstoffmacht Russland will ihre strategische Energiepartnerschaft mit China mit einer dritten Gasleitung aus dem Fernen Osten in das Nachbarland ausweiten. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten der Energieriese Gazprom und die China National Petroleum Corporation (CNPC) am Donnerstag in Peking im Beisein der Staatschefs Wladimir Putin und Xi Jinping. Die Leitung solle mit Gas aus der Pipeline Sachalin-Chabarowsk-Wladiwostok gespeist werden, sagte Gazpromchef Alexej Miller der Agentur Interfax zufolge. Bauzeitraum und Kapazität müssten noch definiert werden. Bislang waren zwei Gasleitungen nach China geplant.

Foto: flickr.com/BASF

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. September 2015 um 14:56 Uhr
 
Mein Ausland: China - Im Reich der Mitte - Sonntag, 27. September 2015 bei Phoenix PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.boening   
Montag, den 31. August 2015 um 10:22 Uhr

Hangzhou

Bonn (ots) - China ist das "Reich der Mitte" - so zumindest lautet die wörtliche Übersetzung des Namens in der Landessprache. Fünf Jahre lang war ARD-Korrespondentin Christine Adelhardt zuständig für die Berichterstattung aus der Volksrepublik. In ihrer letzten "Mein Ausland" Reportage zeigt sie noch einmal die Menschen und Geschichten, die sie in dieser Zeit besonders beeindruckt haben.

"Klein Paris" wird ein Stadtteil der südchinesischen Stadt Hangzhou genannt. Schmiedeeiserne Balkone, verspieltes Dekor, selbst den Eiffelturm haben die chinesischen Kopier-Weltmeister nachgebaut. Ein Hauch von Frankreich weht durch die Gassen. Nur: fast das gesamte Neubau-Viertel steht leer. Zwar sind beinahe alle Appartements und Wohnungen verkauft, doch sie sind reine Spekulationsobjekte. Ganze Regionen gleichen schon jetzt menschenleeren Geisterstädten.

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70 Jahre nach Japans Kapitulation: Spannungen zerren an Ostasien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.boening   
Montag, den 31. August 2015 um 10:20 Uhr

Kapitulation

Tokio/Peking/Seoul (dpa) - Es war Amerikas Triumph. Unter tief hängenden grauen Wolken kletterte eine Delegation des besiegten japanischen Kaiserreichs am kühlen Morgen des 2. September 1945 an Bord des US-Kriegsschiffes USS Missouri, um dort in der Bucht des zerstörten Tokio die Kapitulationsurkunde zu unterzeichnen. «Wir standen da unter dem Blick des Publikums wie reumütige Jungs, die den gefürchteten Lehrer erwarteten», beschrieb der Diplomat Toshikazu Kase den historischen Moment.

Als Außenminister Mamoru Shigemitsu um 09.04 Uhr das Dokument unterzeichnete und vier Minuten später der US-Oberkommandierende Douglas MacArthur, endete der Zweite Weltkrieg. «Eine große Tragödie ist beendet. Ein großer Sieg wurde errungen», sagte MacArthur. Eine «Stunde null» wurde es für Japan aber nicht. Anders als in Deutschland lösten die amerikanischen Besatzer die alten Institutionen in Japan nicht auf. Trotz vieler Reformbemühungen einschließlich einer pazifistischen Verfassung, der Zerschlagung der großen Wirtschafts-Konglomerate und der Zulassung linker Parteien, gewannen belastete konservative Politiker unvermeidlich schnell wieder einen beherrschenden Einfluss in Japan.

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Volkswagen startet Kulturförderung in China mit Eröffnung der Ausstellung Rain Room in Shanghai PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: m.boening   
Montag, den 31. August 2015 um 10:18 Uhr

Ausstellung

Mit dem Engagement der Volkswagen Group China für die Ausstellung Rain Room startet Volkswagen seine Aktivitäten als Kulturpartner in China. Die am Samstagabend in Shanghai eröffnete Ausstellung markiert zugleich die erste Präsentation des Rain Room in China. Das vom britisch-deutschen Künstlerkollektiv Random International geschaffene Kunstwerk stieß bereits auf große Resonanz bei Präsentationen in London und New York und wird in Shanghai erstmals eine Fläche von 150 m² einnehmen und somit alle bisher gezeigten Versionen deutlich übertreffen. Vor rund 300 Gästen würdigten Budi Tek, Gründer der YUZ Foundation, die wiederum Träger des YUZ Museums ist, und Klaus Biesenbach, leitender Kurator des Museum of Modern Art, New York und Direktor des MoMA PS1, der gemeinsam mit Hans-Ulrich Obrist die Ausstellung des Rain Room in New York verantwortete, sowie Prof. Dr. Jochem Heizmann, Präsident und CEO der Volkswagen Group China und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, die Bedeutung der Ausstellung für den künstlerischen Dialog.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. August 2015 um 10:20 Uhr
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