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Russland und China bereiten Ausstieg aus Dollar-System vor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. März 2017 um 04:48 Uhr

China und Russland treffen konkrete Vorkehrungen, um aus dem Dollar-System auszusteigen. Sie verkaufen US-Staatsanleihen und erhöhen die Goldreserven.

Russland hat sogar ein eigenes Zahlungssystem fertiggestellt, um vom internationalen SWIFT-System unabhängig zu sein.

 
In China fährt ein Zug durch ein Wohnhaus - dahinter steckt eine kluge Strategie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. März 2017 um 04:46 Uhr

Eine Stadtbahn in der chinesischen Metropole Chongqing fährt direkt durch ein Wohnhaus

Die Konstrukteure wollten Umgebung und Bahn miteinander verschmelzen

Die Linie Zwei der Stadtbahn im chinesischen Chongqing fährt direkt durch ein Wohnhaus. Sogar eine Haltestation soll sich in dem 19-stöckigen Gebäude befinden, berichtet die chinesische Tageszeitung "People's Daily".

Doch was zunächst skurril aussieht, erweist sich als kluger Schachzug der Konstrukteure. Denn mit über vier Millionen Einwohnern in der Kernstadt ist der Platz in der chinesischen Metropole knapp bemessen.

Bei der Konstruktion der Bahnlinie hätten die Planer daher versucht, die Gleise mit der Umgebung verschmelzen zu lassen. Die Linie sei deshalb in Abstimmung mit den Architekten des Wohnhauses gebaut worden, berichtet die chinesische Behörde für Transport und Infrastruktur auf ihrer Webseite.

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Comac C919 - China-Jet steht kurz vor dem Erstflug PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. März 2017 um 04:40 Uhr

Seit 2010 arbeitet ein chinesisches Konsortium an einem Flugzeug, das Airbus A320 und Boeing 737 Konkurrenz machen soll. Jetzt hat der zweistrahlige Jet eine wichtige Hürde auf dem Weg zum Erstflug genommen.

In dem Bemühen, eine eigene Luftfahrtindustrie aufzubauen, ist China einen kleinen, aber wichtigen Schritt weitergekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete, hat der C919 genannte Passagierjet, ein Konkurrenzprodukt zu Airbus A320 und Boeing 737, eine wichtige technische Prüfung bestanden.

Ein Kontrollgremium aus 63 chinesischen Luftfahrtexperten hatte dem zweistrahligen Jet attestiert, technisch für den Jungfernflug gerüstet zu sein. Nun stehen laut Xinhua nur noch EMC-Tests (eine Überprüfung der elektromagnetischen Kompatibilität) und sogenannte Taxiing-Tests, bei denen das Rangierverhalten überprüft wird, auf dem Plan - dann kann der Flieger abheben.

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Fussball: Auf einen Auswärtsfan kommt in China ein Polizist PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. März 2017 um 04:38 Uhr

Beim Duell der Erzrivalen China und Südkorea ging es für den Gastgeber um alles. Absurde Sicherheitsmaßnahmen begleiteten die „Entscheidungsschlacht“. Die Mächtigen verhängten sogar ein TV-Verbot.

Der Zufall wäre nun wirklich der Letzte, dem Chinas Führung die Inszenierung wichtiger Staatsereignisse überlassen würde. Nein, wenn es darum geht, Geschichte zu schreiben, greift Peking gerne zum ganz großen Besteck. Also verlegte Chinas Fußballverband das WM-Qualifikationsspiel gegen Südkorea an einen besonderen Ort. Changsha.

Die Sieben-Millionen-Stadt in der zentralchinesischen Provinz Hunan gilt zwar nicht gerade als Fußballmetropole (der dort ansässige Klub Hunan Billows FC spielt nur in der zweiten Liga), doch ein besserer Austragungsort hätte sich kaum finden lassen, schließlich hatte Chinas wie ein Heiliger verehrter Führer Mao Tse-tung als Student hier, im Herzen des Riesenreichs, zum Kommunismus gefunden. Und da das Duell zwischen den Erzfeinden zur nationalen Schicksalsfrage hochgejazzt wurde, die Zeitungen schrieben seit Tagen von nichts anderem als von der „Entscheidungsschlacht“, musste es Changsha sein.

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Teure Brautschau in China PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. März 2017 um 04:31 Uhr

Chinesische Männer zahlen teils horrende Summen für ihre Ehefrauen. Eine Frau fürs Leben zu finden, ist gar nicht so einfach: Nach drei Jahrzehnten Ein-Kind-Politik gibt es im bevölkerungsreichsten Land einen eklatanten Männerüberschuss.

Peking – Immobilienbesitz ist ein Muss. Ebenso ein Auto. Ein gutes Einkommen sowieso. Doch will der 31-jährige Junggeselle Jue Hao eine Frau fürs Leben finden, reicht nicht einmal das. Umgerechnet rund 10 000 Euro würde er der Familie seiner Zukünftigen bieten. Das hat er zumindest neulich in einer Kontaktanzeige dazugeschrieben. Gemeldet hatte sich keine. „Das war wahrscheinlich noch zu wenig“, sagt er frustriert. Aber mehr hat seine Familie einfach nicht.

Nach drei Jahrzehnten Ein-Kind-Politik gibt es im bevölkerungsreichsten Land einen eklatanten Männerüberschuss. Weil viele Jahre lang Jungs mehr zählten als Mädchen, ließen Paare weibliche Föten abtreiben. Erst vor einem Jahr hat die chinesische Führung die Ein-Kind-Politik aufgehoben. Nun gibt es landesweit über 33 Millionen mehr Männer als Frauen. Von diesen Männern sind 20 Millionen im heiratsfähigen Alter. Wer eine Frau finden will, muss deshalb tief in die Tasche greifen.

100 000 Yuan (rund 8000 Euro) sind die Männer und ihre Familien im Durchschnitt bereit, der Familie ihrer Zukünftigen zu bezahlen – eine Art Mitgift. In einigen Gegenden liegt der „Brautpreis“ sogar bei über einer Million Yuan. „Gerade auf dem Land ist die Angst von jungen Männern groß, in einen der Hunderten von Junggesellendörfern zu enden“, sagt der in Peking forschende Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Hu Xingdou. Insgesamt sind in China mehr als 200 Millionen Menschen alleinstehend.

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