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Liu Xiaobo – Warum China einen deutschen Arzt falsch verstehen will PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 11. Juli 2017 um 08:32 Uhr

Pekings Führung will ihren prominenten Häftling nicht zur Behandlung ausreisen lassen. Angeblich ist ihm nicht mehr zu helfen. Das sehen westliche Ärzte anders. Ein Expertenteam aus Heidelberg stünde bereit.

Ist der sterbenskranke Bürgerrechtler Liu Xiaobo wirklich so schwach, dass er nicht mehr transportfähig ist, wie sein chinesisches Ärzteteam meint? Oder kann er nach Heidelberg ausgeflogen werden, um das Menschenmögliche noch zu versuchen? Davon gehen zwei ausländische Mediziner aus, die ihn untersuchen durften. Zwischen der chinesischen Führung, die ihren prominentesten politischen Häftling aus gesichtswahrenden Gründen nicht ausreisen lassen will, und weltweiten Initiativen, die Peking zur humanitären Geste drängen, hat ein makabres Tauziehen begonnen.

Liu und seine Frau haben sich klar geäußert: Sie hofften auf Behandlung im Ausland, sagten der 61-jährige Friedensnobelpreisträger und Liu Xia vergangenen Freitag, als der Direktor der Heidelberger Universitäts-Chirurgie, Markus Büchler, und Facharzt Joseph Herman vom Anderson-Krebszentrum der Universität Texas den Schwerkranken aufsuchten.

Beide Experten wurden auf internationalen Druck vom Ärzteteam im Shenyang Hospital Nummer Eins im Nordosten Chinas zur Diagnose des an Leberkrebs im Endstadium leidenden Liu hinzugezogen. Das Pekinger Sprachrohr und Parteiblatt „Global Times“ schrieb danach in seiner englischsprachigen Ausgabe, dass der „Transport nach Expertenmeinung zu risikoreich ist“. Es veröffentlichte dazu auch einen Videoclip auf seiner Webseite.

 
China: Passagier wollte Flugzeugtür öffnen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 10. Juli 2017 um 07:26 Uhr

Washington – Auf einem Flug von Seattle (US-Staat Washington) nach Peking hat ein Passagier nach jüngsten Erkenntnissen wiederholt die Flugzeugtüre öffnen wollen. Der Mann konnte bei dem Vorfall am Donnerstag (Ortszeit) erst nach einem Handgemenge überwältigt werden.

Ein Crewmitglied setzte zwei Weinflaschen als Waffen ein, wie die „Washington Post“ am Samstag unter Berufung auf Unterlagen der Bundespolizei FBI berichtete. Zunächst hatte es in Medienberichten geheißen, der Mann hätte versucht, ins Cockpit einzudringen.

Laut dem „Washington Post“-Bericht hatte der Passagier den Türhebel schon halb hochgezogen. Die Tür hätte sich Crewmitgliedern zufolge öffnen können, wenn die Maschine auf einer niedrigeren Höhe geflogen wäre. Was den Mann zu seinem Verhalten bewog, wurde zunächst nicht bekannt. Er habe vor dem Start nur ein Bier getrunken und sei nüchtern erschienen, zitierte die Zeitung das FBI.

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Chinesischer Reeder Cosco kauft Konkurrenten aus Hongkong PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 10. Juli 2017 um 07:23 Uhr

Die weltweit viertgrößte Containerreederei COSCO Shipping will für umgerechnet 6,3 Milliarden Dollar ihren kleineren Konkurrenten Orient Overseas International (OOIL) kaufen und damit zur Nummer drei der Branche aufrücken. Die chinesische COSCO teilte am Sonntag mit, beide Firmen könnten durch die Transaktion Einsparungen erzielen, ihre Profitabilität verbessern und auf lange Sicht nachhaltiges Wachstum erreichen.

China hat vor allem ein Auge auf den Panama-Kanal geworfen, um seine globalen Handelsaktivitäten abzusichern.

Noch im Januar hatten die beiden Firmen Fusionsgerüchte zurückgewiesen. COSCO bietet für OOIL zusammen mit der Shanghai Port International Group (SIPG), die eine Beteiligung von 9,9 Prozent anstrebt. Die beherrschenden Aktionäre von OOIL haben sich schon auf den Verkauf ihrer 68,7 Prozent an der in Hongkong angesiedelten Reederei verständigt.

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China plant neue Panda-Route für Touristen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 03. Juli 2017 um 07:51 Uhr

Das chinesische Fremdenverkehrsamt plant eine neue Panda-Reiseroute für Touristen im Südwesten Chinas. Sie soll bis Ende 2020 errichtet sein.

Peking.. Die neue Panda-Reiseroute soll alle großen Pandazuchtgebiete und Forschungszentren der Provinz Sichuan verbinden, informiert das chinesische Fremdenverkehrsamt.

Die Hauptattraktionen sollen alle in maximal drei Stunden Autofahrt von der Millionenmetropole Chengdu aus erreichbar sein. Die Fertigstellung der Route ist bis Ende 2020 vorgesehen. Genauere Informationen gibt es noch nicht. (dpa)

 
Asien für Anfänger – eine Food-Tour durch Hongkong PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 03. Juli 2017 um 07:44 Uhr

Hongkong ist zwar seit 20 Jahren eine Sonderverwaltungszone Chinas. Spuren der britischen Herrschaft aber sind bis heute anzutreffen, vor allem kulinarische. Eine Food-Tour durch eine Metropole, in der neue und alte Einflüsse aufeinanderprallen.

Hongkong bedeutet Duftender Hafen. Für die Briten roch die Insel vor allem nach einem günstigen Aussenposten für den Handel. 1841 besetzten sie ein hügeliges Eiland, an China zurück gaben sie am 1. Juli 1997 eine Metropole. Das britische Erbe ist noch allgegenwärtig. Die U-Bahn-Stationen heissen Prince Edward oder Admiralty, der Aussichtsberg sowie der Hafen wurden nach Königin Victoria benannt, der Verkehr fliesst auf der linken Seite, neben Kantonesisch ist Englisch immer noch eine offizielle Sprache.

Die Briten schifften Teeblätter aus Fernost nach Europa und verbreiteten ihre Teekultur in Asien. Noch heute wird in den Luxushotels jeden Nachmittag der High Tea serviert: Tee und akkurat zugeschnittene Mini-Sandwiches, Scones mit Marmelade und Sauerrahm. Auch die Hongkonger hätten unter der britischen Herrschaft gern Afternoon Tea getrunken, doch konnten sie sich das nicht leisten.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Juli 2017 um 07:51 Uhr
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