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China: Milchimporte steigen weiter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 01. Mai 2017 um 04:10 Uhr

Die chinesische Einfuhr von Milchprodukten soll in den kommenden Jahren weiter zunehmen, wenn auch nicht mehr so stark wie zuvor. Dies geht aus dem kürzlich vom Pekinger Landwirtschaftsministerium veröffentlichten Agricultural Outlook Report 2017 bis 2026 hervor.

Demnach sollen im laufenden Jahr Milcherzeugnisse in einem Volumen von 14,2 Mio. t eingeführt werden. Das wären 11 % mehr als 2016. Bis 2026 soll die Importmenge auf 19 Mio t ansteigen und damit um rund die Hälfte grösser ausfallen als im vergangenen Jahr.  In der vergangenen Dekade lag die jährliche Zuwachsrate im Schnitt jedoch noch bei 14%.

Laut der Schätzung soll in den nächsten zehn Jahren auch die heimische Milchproduktion in der Volksrepublik wachsen, und zwar um 19 % auf 44,7 Mio. t. Eine höhere Nachfrage wird dabei insbesondere für Milchpulver und Trinkmilch erwartet, was mit der zunehmenden Zahl an Geburten nach Einführung der „Zwei-Kind-Politik“ begründet wird. Allerdings weisen die Autoren der Prognose auch darauf hin, dass die Regierung die eigene Milchproduktion und Herstellung von Erzeugnissen im Land steigern will.

Sollte das Vertrauen der Konsumenten in die Nahrungsmittelsicherheit des heimischen Angebots wachsen, könnte das den Importanstieg begrenzen. Im vergangenen Jahr wurden laut Presseberichten bei 2'532 Überprüfungen von Säuglingsnahrung bei 1,3% der Proben Verstöße gegen die geltenden Standards festgestellt.

 
Güterzug aus London erreicht China auf der neuen Seidenstrasse PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 01. Mai 2017 um 04:08 Uhr

Zum ersten Mal ist ein Güterzug direkt von Großbritannien nach China gefahren. Die Verbindung ist Teil der „neuen Seidenstraße“ – sie soll die europäisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen stärken.

Nach 12.000 Kilometern Fahrt erreichte der Güterzug, aus der britischen Hauptstadt London kommend, sein Ziel in China. Beladen mit Whisky, Babymilch, Medikamenten und Maschinenteilen, fuhr der „Ostwind“ getaufte Zug nach insgesamt 20 Tagen Fahrt in die Stadt Yiwu im Osten der Volksrepublik ein, wie die Betreiberfirma mitteilte.

Die Strecke ist länger als die der Transsibirischen Eisenbahn, allerdings rund 1000 Kilometer kürzer als die 2014 eröffnete Rekord-Verbindung von der spanischen Hauptstadt Madrid nach China.

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Erfahrene Zahnärzte für Großeinsatz in der Mongolei dringend gesucht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 01. Mai 2017 um 04:04 Uhr

Die Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen sucht dringend Zahnärzte für einen Großeinsatz in der Mongolei. Nun hat sie ihren Aufruf erneuert.

DWLF plant Einsatz im Juli und August und erneuert Aufruf

Die Stiftung Zahnärzte ohne Grenzen (DWLF) plant für 2017 einen Großeinsatz in der Mongolei. Für die Monate Juli und August werden 56 erfahrene Zahnärzte und 56 Assistenten mit zahnmedizinischem Hintergrund gesucht. Auf ihrer Webseite hat die Stiftung ihren Aufruf erneuert. Bis zum 1. Mai 2017 können sich interessierte Zahnärzte für den Einsatz anmelden.

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China: Tourismus süß-sauer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Mittwoch, den 26. April 2017 um 06:29 Uhr

Chinesische Unternehmen investieren im weltweiten Tourismus. In Frankreich, Großbritannien und Spanien haben Fosun und HNA schon zugeschlagen – warum nicht in Griechenland?

China ist nach einer Studie des WTTC die zweitgrößte Volkswirtschaft bezogen auf die Reisebranche und expandiert rasch. Der Mischkonzern Fosun übernahm Anfang des Jahres für einen aberwitzigen Preis die französische Ikone Club Med und stieg bei Thomas Cook ein. Man wolle in Geschäfte der "Fröhlichkeit" investieren, sagte Fosun-Chef Guo Guangchang gerade dem Wirtschaftsmagazin Bilanz. Die Chinesen wollen ihr Leben genießen und etwas von der Welt sehen. Cluburlaub und Reisen ins Ausland sind ein großes Statussymbol. Auf dem jüngsten WTTC-Gipfel in Madrid erlebte ich den Auftritt von Chen Feng. Der asketisch wirkende Chef der weit verzweigten HNA Group ließ in seiner sehr selbstbewussten Rede keinen Zweifel, dass China den weltweiten Tourismus prägen werde. An diversen Airlines und der spanischen Hotelkette NH ist HNA schon beteiligt, nun greifen sie angeblich auch nach Air Europa mit Sitz auf Mallorca. Die chinesische Hotelkette Jin Jiang kaufte unterdessen 2015 die französische Louvre Hotel Group. Mal schauen, ob jedes Investment in der margenschwachen Reisebranche für "Fröhlichkeit" sorgt.

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China boykottiert Südkorea: "Wenn Wale kämpfen, platzen die Krabben" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Mittwoch, den 26. April 2017 um 06:23 Uhr

Wirtschaftsboykotte werden seit langem als Mittel eingesetzt, um Lösungen zu erzwingen, wenn die Politik versagt hat. Sie dienen dem Stärkeren als Instrument der Durchsetzung seiner Position. Umstritten bleibt ihre Tauglichkeit, dennoch greift man immer wieder darauf zurück. Denn mit einem Boykott kann man zum einen nach aussen signalisieren, man habe noch eine Option, und zum anderen im Innern Solidarität einfordern und die Bevölkerung hinter sich scharen. Nötig ist aber ein Feindbild, um Emotionen zu schüren. Boykottaufrufe sind stets auch Symbolpolitik, die oft als unerlässlich gilt.

China bedient sich nun dieses Mittels, um Südkorea von der Stationierung des neuesten amerikanischen Waffensystems, genannt Thaad (Terminal High Altitude Area Defense), abzubringen. Seit März hat die Volksrepublik eine massive Drohkulisse aufgebaut, um, wie es immer in solchen Fällen heisst, die eigenen Interessen zu schützen. In Südkorea wird das Ganze darum unter «Thaad-Rache» diskutiert. Die USA wollen aufgrund der Bedrohung durch nordkoreanische konventionelle Raketen sowie durch Atomraketen dieses Waffensystem stationieren – zum ersten Mal ausserhalb ihres Territoriums.

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