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Ausländische Stiftungen in China lahmgelegt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 13. März 2017 um 04:59 Uhr

Ein neues Gesetz gegen politisch unliebsame Aktivitäten ausländischer Organisationen in China bringt die Arbeit deutscher Politikstiftungen und anderer Gruppen zum Stillstand. Seit 1. Januar ist ihr Status „technisch illegal“.

 


Peking. Die Programmarbeit vieler ausländischer Organisationen in China ist zu diesem Zeitpunkt weitgehend eingestellt. In Kürze laufen Visa aus, so dass Repräsentanten zwangsläufig das Land verlassen müssen. „Alles geht kaputt“, sagt ein Betroffener enttäuscht. Neue Arbeitsgenehmigungen werden verweigert. Chinesische Mitarbeiter können nicht mehr beschäftigt werden. Bisherige Dienstleister ziehen sich zurück.

 

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Netflix gibt Expansion nach China auf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 07. März 2017 um 04:15 Uhr

Den noch vor einem Jahr gültigen Plan, auch das bevölkerungsreiche China unter einer eigenen Adresse mit Filmen und Serien zu versorgen, hat Netflix offenbar inzwischen vollständig aufgegeben. Der "Welt am Sonntag" erklärte Netflix-Chef Reed Hastings am Wochenende: "Der Markteintritt von Netflix in China steht vorerst nicht mehr im Fokus." Man verkaufe seine eigenen Inhalte an chinesische Partner wie Baidu, Tencent und Alibaba.

Überraschend kommt das Interview-Statement nicht. Bereits "im Kleingedruckten" des Netflix-Finanzberichts zum 3. Quartal war zu lesen: "Das Regulierungsumfeld für ausländische Anbieter digitaler Inhalte in China ist problematisch geworden." Was zur Folge habe: "Wir planen nun, Inhalte an existierende Online-Dienstleister in China zu lizenzieren, statt auf kurze Frist selbst mit unserem Dienst den Betrieb in China aufzunehmen."

Im Gespräch mit "Welt am Sonntag" bekräftigte Hastings seine Ablehnung der aktuellen US-Politik: "Die USA haben eine lange Geschichte, in der das Land Immigration gegenüber freundlich eingestellt war. (...) Es gab mehrere Wellen von Einwanderern in unser Land. Ich denke, es ist nun an uns, diese Werte zu verteidigen."

 
IS droht China mit „Blutstrom“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 07. März 2017 um 04:11 Uhr

Die Terrormiliz Daesh (auch IS, Islamischer Staat) tritt zum ersten Mal in der Geschichte offen gegen China auf und widmet Peking ein Droh-Video, in dem die Terroristen „Blutströme“ versprechen.

In dem Video sprechen die Extremisten von „Blutströmen“ und zeigen ein Foto des chinesischen Generalsekretärs Xi Jinping, welches sich in einen Feuerball auflöst.

Diese Aktion könnte Experten zufolge möglicherweise gar zu einer gewissen internationalen Entspannung dienen und eine Annäherung zwischen den USA und China auf Basis des gemeinsamen Kampfes gegen den Daesh ermöglich. Die beiden Staaten hätten ansonsten ja nur sehr wenige Anknüpfungspunkte.

Medienberichten zufolge beklagt sich China darüber, dass sein Kampf gegen radikalisierte Muslime unterschätzt wird.

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Volkskongress: Peking gibt sich als Friedensengel gegen Trump PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 07. März 2017 um 04:04 Uhr

Trotz Drohungen von Donald Trump und Streitigkeiten im Südchinesischen Meer verkündet die Führung in Peking die geringste Steigerung des Militärbudgets seit Jahren. Was steckt hinter dem Manöver?

Donald Trump? Angesprochen auf den neuen US-Präsidenten, wirkt Liu Jiakun angefressen. «Wir müssen aufhören, so höflich mit ihm umzugehen», sagt der Abgeordnete des chinesischen  Volkskongresses, als er die Stufen zur Großen Halle des Volkes hinaufeilt: «China ist groß. Wir dürfen uns nicht mobben lassen.»

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Boykott wegen THAAD-Raketensystem: China geht massiv gegen südkoreanischen Lotte-Konzern vor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. Februar 2017 um 05:44 Uhr

Peking will den südkoreanischen Konzern Lotte boykottieren, der Land für das umstrittene US-Raketenabwehrsystem THAAD bereitstellen will. China ist überzeugt, dass THAAD auf südkoreanischem Boden die Sicherheit und das Vertrauen in der Region gefährdet.

Jüngst sprach Peking eine Warnung an den südkoreanischen Großkonzern Lotte aus. Sollte das Unternehmen an der Aufstellung des amerikanischen Systems THAAD (Terminal High Altitude Area Defense) mitwirken, werde das zu Repressalien gegen die mächtige Firma führen. Die Chinesen, so hieß es, werden keine Firma unterstützen, die ihre Sicherheit in Frage stelle.

Der drohende wirtschaftliche Verlust könnte Lotte hart treffen. Zivile Gruppen in China schließen sich dem Boykott an, für die Chinesen stellt das Vorhaben eine Verletzung der chinesisch-südkoreanischen Freundschaft dar.

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