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Journalismus in China - So unfrei wie nie zuvor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. Februar 2017 um 05:40 Uhr

2016 hat der chinesische Staatssender Besuch von ganz oben bekommen. Staatschef Xi diktierte den Redakteuren und Reportern seine Vorstellungen vom Journalismus. Ein Jahr später sind Chinas Medien so unfrei wie nie zuvor.

Chinas Staatschef Xi Jinping vor einem Jahr: Lächelnd spaziert er durch die topmodernen Großraumbüros des Staatssenders CCTV in Peking. Dutzende Redakteure, Moderatoren und Reporter stehen Spalier und klatschen begeistert.

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Per Seilbahn zu Chinas letzter bewohnter Höhle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. Februar 2017 um 05:38 Uhr

18 Familien leben in einem isolierten Dorf in einer Höhle im Südwesten des Landes. Ein Unternehmer will es zur Touristenattraktion machen.

Sie gelten als Chinas letzte Höhlenmenschen - 18 Familien, die in den nebelverhangenen Bergen im ländlichen Südwesten der Volksrepublik in einer riesigen Grotte wohnen. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein schmaler Pfad - eine Stunde Fußweg durch die raue Berglandschaft.

Nun hat ein Tourismusunternehmer für rund 2,1 Millionen Euro eine Seilbahn gebaut. Am 1. Mai soll sie in Betrieb gehen.

Gondeln sollen dann Touristen in das Höhlendorf Zhongdong bringen. Viele Bewohner der Höhle sind begeistert. Denn bisher müssen sie alles, was sie nicht selbst produzieren, in ihr Dorf tragen: Essen, Haushaltswaren, Möbel. Nun sollen sie gratis die Seilbahn nutzen dürfen, wie das Unternehmen versichert. Zudem versprechen sie sich Einnahmen aus dem Tourismus in einer der ärmsten Regionen Chinas.

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Riesenpanda Bao Bao nach 17-stündigem Flug in China gelandet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. Februar 2017 um 05:33 Uhr

Peking (dpa) - Nach einem fast 17-stündigen Flug ist die in Washington geborene Riesenpanda-Dame Bao Bao am Mittwochabend (Ortszeit) in China gelandet. Die Bärin musste die lange Reise auf sich nehmen, weil ihre Eltern aus China stammen und an den Zoo in Washington verliehen sind. Ein Abkommen sieht vor, dass der Nachwuchs solcher Tiere Eigentum Chinas ist und vor Vollendung des vierten Lebensjahres nach Fernost gebracht werden muss. Wie die Zeitung «China Daily» berichtete, wurde Bao Bao während des Fluges ins südchinesische Chengdu von einem Pfleger begleitet, der sie seit ihrer Geburt betreut hat.

In China soll die Panda-Dame in ein Zuchtprogramm aufgenommen werden, sobald sie im Alter von fünf oder sechs Jahren geschlechtsreif ist. Seit ihrer Geburt im August 2013 war Bao Bao ein Star des Smithsonian's National Zoo in Washington, der sich seit Jahrzehnten dem Schutz der gefährdeten Bärenart verschrieben hat.

Bao Bao ist der elfte Riesenpanda, der in einem ausländischen Zoo geboren und nach China gebracht wurde. Riesenpandas gelten als Chinas Nationaltiere und sind eine der am meisten gefährdeten Arten der Welt. Etwa 1600 von ihnen leben noch in freier Wildbahn, zum größten Teil in den Bergen der südwestchinesischen Provinzen Sichuan und Shaanxi. Etwa 300 Riesenpandas werden in Gefangenschaft gehalten.

 
Tourismus als Chance für Klippendorf in Sichuan PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 20. Februar 2017 um 04:39 Uhr

Bisher war es normal für die Kinder eines Dorfes im Südwesten Chinas, auf einer Rattanleiter eine 800 Meter hohe Felswand zu einem Berggipfel hochzusteigen, um zu ihrem Dorf zu gelangen. Dort dürfte sich bald einiges ändern. Das Dorf steht künftig im Zentrum eines Projekts für Tourismus und Armutsbekämpfung.

„Wir werden das Dorf gemäß dem Brauch des traditionellen Yi Volkesbauen. Besucher werden esauf dem Weg entlang der Klippe und mit der Seilbahn erreichen können, um seine Einzigartigkeit zu erleben", sagte der Dorfbeamte Mose Zigu über den künftigen Plan.

Das Dorf Atule'erim Bezirk Zhaojue der Autonomen Präfektur Liangshan Yi in der südwestchinesischen Provinz Sichuan, wurde bekannt, nachdem im Mai Fotos von Kindern, welche auf ihrem Nachhauseweg Rattanleitern hochkletterten, viele Menschen schockierten.

Es ist die Heimat von 72 Familien und als Klippendorf bekannt, weil seine vertikale Distanz zum Boden 800 Meter beträgt. Früher waren die 17 Rebleiterndie einzigen Routen, die zur Außenwelt führten.

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Air China wird wieder nach Zürich fliegen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 20. Februar 2017 um 04:35 Uhr

Nach jahrelanger Pause nimmt Air China die Linienflüge nach Zürich wieder auf. Ab dem 7. Juni wird die staatliche chinesische Fluggesellschaft vier Mal pro Woche die Strecke Zürich-Peking fliegen.

Raffaela Stelzer, Sprecherin von Flughafen Zürich, vermeldete dies auf Anfrage zu einem entsprechenden Onlinebericht des Reisemagazins «Travelinside». Letztmals sei Air China im Oktober 1999 regelmässig die Route Zürich-Peking geflogen. Ab dem 7. Juni will die staatliche chinesische Fluggesellschaft die Strecke Zürich-Peking wieder aufnehmen und vier Mal pro Woche fliegen.

Damit erhält die Swiss neue Konkurrenz. Air China startet in Zürich eine Viertelstunde nach der Schweizer Fluggesellschaft, die zur Lufthansa Gruppe gehört. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte im vergangenen September eine engere Partnerschaft mit Air China vereinbart. Die Luftverkehrsriesen kamen überein, ihre Verbindungen zu einem gemeinsamen Flugangebot zu bündeln.

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