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Kommentar: China nutzt Europas Schwäche in Südostasien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 11. September 2017 um 03:16 Uhr

Nie in den vergangenen 200 Jahren war der Einfluss der Chinesen auf Südostasien größer. Nie schaute die Region so enttäuscht nach Europa. Das hat nicht nur mit der Stärke Chinas zu tun, sondern auch mit der Schwäche Europas.

Der thailändische Ministerpräsident ist in Europa kein gerngesehener Gast. In Peking hingegen wird der Putsch-General herzlich willkommen geheißen. Als einziger Regierungschef Südostasiens genoss Prayuth Chan-ocha die Ehre, dort an der Konferenz der fünf Brics-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika als Beobachter teilnehmen zu dürfen. Im Zweifelsfall wird Prayuth dies wichtiger sein, als von Berlin oder Brüssel eingeladen zu werden.

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Weshalb Chinesen so gerne nach Nordkorea reisen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 05. September 2017 um 06:03 Uhr

Ungeachtet der schrillen Kriegsdrohungen zwischen den Regierungen in Washington und Pjöngjang fühlen sich immer mehr chinesische Touristen von Nordkorea angezogen.

Er habe zwar zuletzt mehr Anfragen erhalten, ob eine Reise in das isolierte Land noch sicher sei, sagt ein Reiseveranstalter aus China zu Reuters. "Aber bei denjenigen, die fragen, schlägt das Herz oft schon höher. Die Vorstellung von ein bisschen Gefahr mischt sich mit dem Nervenkitzel und dem Mysterium Nordkorea."

Jeden Morgen passiert ein beständiger Strom von Chinesen die Grenzkontrollen in der Stadt Dandong Richtung Nordkorea. Auf der anderen Seite des Flusses Yalu warten bereits Dutzende Tourenbusse auf sie. Auf dem Programm stehen Tagesausflüge ins nahe Sinijiu oder eine einwöchige Reise durch das ganze Land einschließlich eines Besuchs der Hauptstadt Pjöngjang.

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China löst Venezuela als Kubas wichtigster Handelspartner ab PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 05. September 2017 um 06:00 Uhr

Erdöllieferungen aus Venezuela im Tausch gegen medizinische Dienstleistungen stark zurückgegangen. China konnte Handelsumsatz mit Kuba ab 2014 verdoppeln

Havanna. Das Handelsvolumen zwischen Kuba und Venezuela hat sich in den vergangenen drei Jahren um gut 70 Prozent verringert. Nach aktuellen Zahlen des kubanischen Statistikbüros ONE ging der Warenhandel beider Länder im Jahr 2016 von 4,2 auf 2,2 Milliarden US-Dollar zurück, während sich die Volksrepublik China inzwischen als wichtigster Handelspartner der Insel etablieren konnte.

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Alibaba startet Bezahlen per Lächeln bei KFC in China PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 05. September 2017 um 05:56 Uhr

In einer Filiale der Fast-Food-Kette KFC in Hangzhou kann man Essen am Touchscreen bestellen und per Lächeln bezahlen. Dahinter steckt Alibabas Payment-Tochter Ant.

Besucher einer KFC-Filiale in Hangzhou müssen künftig keine Geldbörse, nicht einmal ein Smartphone mitführen, wenn sie Essen bestellen wollen – vorausgesetzt sie nutzen die Gesichtserkennungs-Option des Finanzdienstleisters Ant. Die Alibaba-Tochter will Bezahlen per Lächeln in Zukunft auch in anderen Geschäften einsetzen, wie TechCrunch berichtet. Dazu werden 3D-Kameras eingesetzt, die das Gesicht des Kunden scannen und so seine Identität bestätigen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann zusätzlich zum Gesichtsscan seine Telefonnummer als Verifikation angeben.

Ant, vormals Alipay, arbeitet bereits seit Jahren an Gesichtserkennung für Bezahlvorgänge. Bereits vor zwei Jahren stellte Alibaba-Chef Jack Ma auf der IFA in Berlin eine Funktion vor, bei dem man per Selfie bezahlen konnte. Mit dem neuen System benötigt man kein Mobiltelefon mehr zum Abwickeln von Einkäufen. Bei KFC testet Ant das Verfahren, weil Alibaba Anteile an Yum China hält. Das Unternehmen ist Franchisenehmer von KFC, McDonalds und Taco Bell in China.

 
Schnelle Entwicklung durch Tourismus in Liuba PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 28. August 2017 um 03:47 Uhr

An der alten Straße im Kreis Liuba in der südwest-chinesischen Provinz Shaanxi liegt der alte Buchladen „Liuba". Auf seinen vielen Etagen kann man Bücher lesen, Kaffee und Tee trinken und einen Imbiss zu sich nehmen. Jeder Raum ist einfach aber stilvoll eingerichtet. „Lesen und Entspannung" ist das Motto, und sogar Fremdenzimmer werden angeboten. In der Saison ist es nicht leicht, ein Zimmer beim Buchladen „Liuba" zu bekommen.

„Ich mag den Laden. Er ist in der Nähe von meiner Wohnung, und für mich ist es ein kurzer Weg. Die Umgebung ist schön. Wenn ich Zeit habe, lese ich gerne Bücher."

Bai Linju, Mitarbeiterin des Buchladens, liebt ihren Job. Nachdem sie die Oberschule absolviert hatte, fand sie in ihrer Heimat keine Arbeit und musste nach Guangzhou, um sich dort etwas zu suchen.

Bai Linju sagt, sie hätte dort ein hartes Leben gehabt. Sie konnte sich nur mit einfachsten Jobs gerade so über Wasser halten. Ein Gespräch mit einem Freund zeigte ihr dann auf, dass es in ihrer Heimat wohl doch mehr Jobchancen geben musste, als sie gedacht hatte.

„Er sagte mir, dass der Tourismus in Liuba ausgebaut werden soll. In den neu errichteten Ortschaften könne man Jobs finden. Deshalb ging ich zurück."

Zu der Zeit wurde die Tourismusbranche in Liuba tatsächlich ausgebaut, was unter anderem auch Investitionen eines Buchladens aus Xi`an anzog. Zu dieser Zeit fand Bai Linju auch ihren Job im Buchladen „Liuba". Mittlerweile ist sie zur Managerin aufgestiegen.

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