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Taiwans Jagd nach den Kuomintang-Milliarden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 18. September 2017 um 08:27 Uhr

Die einst „reichste Partei der Welt“ hängt in den Seilen. Nach dem Machtverlust in Taiwan geht es der Kuomintang ans Vermögen, das sie unter fragwürdigen Umständen angehäuft hatte. Deutsche Erfahrungen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Einen ungewöhnlichen Erfolg meldete die Kuomintang (KMT) Ende August. Man könne diesen Monat die Gehälter der Parteimitarbeiter zahlen, so Taiwans größte Oppositionspartei. Ein Drittel der Summe von gut einer Million Dollar habe der neue Vorsitzende Wu Den-yih auf Spendenveranstaltungen eingesammelt.

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Kommentar: China nutzt Europas Schwäche in Südostasien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 11. September 2017 um 03:16 Uhr

Nie in den vergangenen 200 Jahren war der Einfluss der Chinesen auf Südostasien größer. Nie schaute die Region so enttäuscht nach Europa. Das hat nicht nur mit der Stärke Chinas zu tun, sondern auch mit der Schwäche Europas.

Der thailändische Ministerpräsident ist in Europa kein gerngesehener Gast. In Peking hingegen wird der Putsch-General herzlich willkommen geheißen. Als einziger Regierungschef Südostasiens genoss Prayuth Chan-ocha die Ehre, dort an der Konferenz der fünf Brics-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika als Beobachter teilnehmen zu dürfen. Im Zweifelsfall wird Prayuth dies wichtiger sein, als von Berlin oder Brüssel eingeladen zu werden.

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Schnelle Entwicklung durch Tourismus in Liuba PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 28. August 2017 um 03:47 Uhr

An der alten Straße im Kreis Liuba in der südwest-chinesischen Provinz Shaanxi liegt der alte Buchladen „Liuba". Auf seinen vielen Etagen kann man Bücher lesen, Kaffee und Tee trinken und einen Imbiss zu sich nehmen. Jeder Raum ist einfach aber stilvoll eingerichtet. „Lesen und Entspannung" ist das Motto, und sogar Fremdenzimmer werden angeboten. In der Saison ist es nicht leicht, ein Zimmer beim Buchladen „Liuba" zu bekommen.

„Ich mag den Laden. Er ist in der Nähe von meiner Wohnung, und für mich ist es ein kurzer Weg. Die Umgebung ist schön. Wenn ich Zeit habe, lese ich gerne Bücher."

Bai Linju, Mitarbeiterin des Buchladens, liebt ihren Job. Nachdem sie die Oberschule absolviert hatte, fand sie in ihrer Heimat keine Arbeit und musste nach Guangzhou, um sich dort etwas zu suchen.

Bai Linju sagt, sie hätte dort ein hartes Leben gehabt. Sie konnte sich nur mit einfachsten Jobs gerade so über Wasser halten. Ein Gespräch mit einem Freund zeigte ihr dann auf, dass es in ihrer Heimat wohl doch mehr Jobchancen geben musste, als sie gedacht hatte.

„Er sagte mir, dass der Tourismus in Liuba ausgebaut werden soll. In den neu errichteten Ortschaften könne man Jobs finden. Deshalb ging ich zurück."

Zu der Zeit wurde die Tourismusbranche in Liuba tatsächlich ausgebaut, was unter anderem auch Investitionen eines Buchladens aus Xi`an anzog. Zu dieser Zeit fand Bai Linju auch ihren Job im Buchladen „Liuba". Mittlerweile ist sie zur Managerin aufgestiegen.

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Wieso kommen so wenig Touristen nach China? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 15. August 2017 um 02:52 Uhr

Chinesische Touristen finden sich auf der ganzen Welt. Umgekehrt aber reisen kaum Ausländer nach China. Warum nur?

Am Wochenende machten Touristen aus China Schlagzeilen in Deutschland: zwei Männer, 36 und 49 Jahre alt, wurden in Berlin festgenommen, nachdem sie vor dem Reichstag den Hitlergruß gezeigt und sich dabei fotografiert hatten. Gegen eine Zahlung von jeweils 500 Euro wurden sie anschließend wieder frei gelassen.

Angesichts der Massen an Reisenden aus dem Reich der Mitte, die die europäischen Städte bevölkern, beweist das Aufsehen um den Zwischenfall die Ausnahme von der Regel: Chinesische Touristen fallen in Wahrheit nicht mehr als Menschen anderer Nationen durch rüpelhaftes Verhalten auf.

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Chinas Präsident Xi Jinping will «Armee von Weltklasse» PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 07. August 2017 um 07:13 Uhr

Von Jörn Petring, dpa

Peking lässt zum 90. Geburtstag seiner Armee die Muskeln spielen. Nach einer gewaltigen Militärparade am Wochenende sendet der Präsident erneut eine deutliche Botschaft an die Nachbarn.

Peking (dpa) – Chinas Präsident Xi Jinping hat zu einer raschen Modernisierung der Streitkräfte des Landes aufgerufen. Reformen müssten beschleunigt und eine «Armee von Weltklasse» aufgebaut werden, sagte der Staatschef am Dienstag anlässlich des 90. Gründungstages der Volksbefreiungsarmee. Stagnation solle «um jeden Preis» verhindert werden. Das Militär müsse in der Lage sein, einen Krieg zu führen, wenn «Partei und Volk es braucht».

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