Magazin
Tourismus bringt Wohlstand in den Kreis Daofu PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 13. November 2017 um 02:09 Uhr

In den letzten Jahren entwickelte sich der Tourismus zu den tibetischen Landhäusern im Kreis Daofu. Dabei wurden von Familien geführte Pensionen gefördert. Viele Familien sind Mitglied des Vereins der Landhäuser in Daofu. Zhang Guizhi, die 73-jährige Stellvertreterin des Vereins, bereitet gerade mit anderen Frauen des Vereins Blutwurst zu, um die ankommenden Touristen zu empfangen.

„Wir alle hier sind Mitglieder des Vereins. Er besteht nur aus Frauen. Am Anfang gab es nur zehn Familien und jetzt sind es schon 150."

Von Familien geführte Pensionen sind für die Anwohner dieses hochgelegenen Landstriches von 3.000 Metern über dem Meeresspiegel zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Jede Familie verdient jährlich 50.000 bis 80.000 Yuan. Die Touristen können im Kreis Daofu nicht nur die Sehenswürdigkeiten auf der Hochebene bewundern, sondern auch das Leben tibetischer Familien und die tibetische Küche kennenlernen. Dazu erklärte die Vorsitzende des Vereins Lezhuwengmu, die Touristen nehmen per Internet mit uns Kontakt auf. Sie möchten das Leben in tibetischen Landhäusern erfahren.

Weiterlesen...
 
Glaubensgemeinschaften wachsen in China – Christentum muss für Peking „chinesisch“ sein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 30. Oktober 2017 um 07:18 Uhr

Trotz Staatsatheismus sehen Experten ein Wachstum von Glaubensgemeinschaften im roten Reich. Die kommunistische Partei bemüht sich um Kontrolle und legt strenge Kriterien an. Über allem steht die Loyalität zum Staat.

Religion müsse von der Ausrichtung her „chinesisch“ sein. Das erklärte Xi Jinping auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei (KP) in Peking, der diese Woche zu Ende ging. Dort wurde der 64-Jährige erneut für weitere fünf Jahre als KP-Chef bestätigt, seine Ernennung zum chinesischen Präsidenten durch das Parlament im nächsten Frühjahr ist reine Formsache.

Religionen sind in China erlaubt, aber was geglaubt wird, bestimmt das Regime mit. Auch die letzte Instanz ist nicht Gott oder der Papst, sondern sind die staatlichen Institutionen, die sogenannten Patriotischen Vereinigungen, in denen die fünf offiziell zugelassenen Religionen Buddhismus, Daoismus, Islam, Protestantismus und Katholizismus organisiert sind.

Weiterlesen...
 
Parteitag in China: „Vor allem weiches, geschmackloses Essen“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 23. Oktober 2017 um 08:11 Uhr

Zum Parteitag der Kommunistischen Partei will sich China von seiner besten Seite präsentieren. Eine Tour soll etwa zeigen, wie sich das Land auf die Alterung der Gesellschaft einstellt – zumindest in der Propaganda.

Peking. Wenn das Älterwerden wirklich so ist, wie die Kommunistische Partei es darstellt, dann sollte man sich damit beeilen. In einem Keller im Ainong Altenheim im Chaoyang Distrikt von Peking tanzen pensionierte Damen in eng anliegenden Qipaos, ein traditionelles chinesisches knöchellanges Frauen-Kleidungsstück, und hochhackigen Schuhen zu einem Folklorelied. Mit schwingenden Hüften laufen sie immer wieder nach vorne, drehen sich mit einem verführerischen Lächeln und wedeln mit dem Fächer. Von Arthritis keine Spur. So macht Älterwerden Spaß.

Weiterlesen...
 
Digitalisierung in China: Sei eine 1 - oder du bist eine 0 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 23. Oktober 2017 um 08:08 Uhr

Rollende Supermärkte, Smartphones statt Bargeld und iPhones für die Welt: In China schreitet die Digitalisierung schneller voran als im Westen. Doch die totalitären Pläne von Staatschef Xi Jinping taugen eher als Warnung für uns.

Wenn jemand in China im populären Messenger WeChat Pu den Bären erwähnen will, wird die Nachricht automatisch blockiert. Winnie the Pooh ist ein Spitzname, den Chinesen ihrem Staatschef Xi Jinping gegeben haben. Aber der Partei gefällt dieser eigentlich doch ganz nette Vergleich mit dem Teddy nicht. Dort sind westliche Kinderbücher generell nicht so beliebt. Und der Wunsch der Regierung ist den Betreibern von WeChat Befehl. Sogar Pu-Bilder werden automatisch zensiert.

Weiterlesen...
 
"Königin der Etikette" bringt Chinesen Manieren bei PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 04:32 Uhr

June Dally-Watkins ist in China die "Königin der Etikette". Die rund 90-jährige Lehrerin kommt aus Australien und ihr Benimmkurs erfreut sich großer Beliebtheit - trotz seines üppigen Preises.

In Deutschland kennt man den Knigge, der den Menschen die ultimativen Regeln des guten Anstands vermitteln soll. In China hingegen haben sie June Dally-Watkins. Sie ist in ihrer Heimat in Australien wohlbekannt und unterrichtet nun auch unter anderem willige Chinesen in den Regeln der guten Manieren nach Meinung der westlichen Welt. Die Lehrerin mit weiteren Details ihrer Arbeit: "Ich meine, für sie ein Messer und eine Gabel zu halten oder eine Suppe zu essen, ist so anders als mit Stäbchen zu essen. Und außerdem unterrichte ich sie darin, dass sie eine gute Körperhaltung haben müssen. Sie dürfen sich nicht runterbeugen und ihr Essen auf halben Weg verspeisen."

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 44