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Hongkong: Das Tor nach China PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 23. Mai 2017 um 04:17 Uhr

Hongkong gilt als gewichtige Drehscheibe für den Verkauf nach und den Einkauf von China. Von der innovativen Metropole an der chinesischen Südküste könnten niederösterreichische Unternehmen mit einer engeren Hongkong-Anbindung für ihr Asien-Geschäft profitieren.

Hongkong gilt als weltweit freieste Volkswirtschaft mit einer liberalen Marktwirtschaft, geringen Steuerbelastungen, einem sicheren und freien Informationsaustausch sowie einem stabilen Rechtssystem.

„Die asiatischen Fernmärkte sind als Investition zu betrachten, die nicht sofort ab dem ersten Jahr Gewinne abwirft“, erklärt der österreichische Wirtschaftsdelegierte für Hongkong, Macau und Südchina, Franz Rößler. „Asiatische Geschäftsleute sind am Aufbau langfristiger Beziehungen interessiert, wobei eine intensive Kundenpflege mit regelmäßigen Besuchen oder Treffen bei Messeauftritten nötig ist. Es empfiehlt sich durchaus auch, auf das kostenlose Service der AußenwirtschaftsCenter zurückzugreifen.“

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China: Tourismus süß-sauer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Mittwoch, den 26. April 2017 um 06:29 Uhr

Chinesische Unternehmen investieren im weltweiten Tourismus. In Frankreich, Großbritannien und Spanien haben Fosun und HNA schon zugeschlagen – warum nicht in Griechenland?

China ist nach einer Studie des WTTC die zweitgrößte Volkswirtschaft bezogen auf die Reisebranche und expandiert rasch. Der Mischkonzern Fosun übernahm Anfang des Jahres für einen aberwitzigen Preis die französische Ikone Club Med und stieg bei Thomas Cook ein. Man wolle in Geschäfte der "Fröhlichkeit" investieren, sagte Fosun-Chef Guo Guangchang gerade dem Wirtschaftsmagazin Bilanz. Die Chinesen wollen ihr Leben genießen und etwas von der Welt sehen. Cluburlaub und Reisen ins Ausland sind ein großes Statussymbol. Auf dem jüngsten WTTC-Gipfel in Madrid erlebte ich den Auftritt von Chen Feng. Der asketisch wirkende Chef der weit verzweigten HNA Group ließ in seiner sehr selbstbewussten Rede keinen Zweifel, dass China den weltweiten Tourismus prägen werde. An diversen Airlines und der spanischen Hotelkette NH ist HNA schon beteiligt, nun greifen sie angeblich auch nach Air Europa mit Sitz auf Mallorca. Die chinesische Hotelkette Jin Jiang kaufte unterdessen 2015 die französische Louvre Hotel Group. Mal schauen, ob jedes Investment in der margenschwachen Reisebranche für "Fröhlichkeit" sorgt.

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China boykottiert Südkorea: "Wenn Wale kämpfen, platzen die Krabben" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Mittwoch, den 26. April 2017 um 06:23 Uhr

Wirtschaftsboykotte werden seit langem als Mittel eingesetzt, um Lösungen zu erzwingen, wenn die Politik versagt hat. Sie dienen dem Stärkeren als Instrument der Durchsetzung seiner Position. Umstritten bleibt ihre Tauglichkeit, dennoch greift man immer wieder darauf zurück. Denn mit einem Boykott kann man zum einen nach aussen signalisieren, man habe noch eine Option, und zum anderen im Innern Solidarität einfordern und die Bevölkerung hinter sich scharen. Nötig ist aber ein Feindbild, um Emotionen zu schüren. Boykottaufrufe sind stets auch Symbolpolitik, die oft als unerlässlich gilt.

China bedient sich nun dieses Mittels, um Südkorea von der Stationierung des neuesten amerikanischen Waffensystems, genannt Thaad (Terminal High Altitude Area Defense), abzubringen. Seit März hat die Volksrepublik eine massive Drohkulisse aufgebaut, um, wie es immer in solchen Fällen heisst, die eigenen Interessen zu schützen. In Südkorea wird das Ganze darum unter «Thaad-Rache» diskutiert. Die USA wollen aufgrund der Bedrohung durch nordkoreanische konventionelle Raketen sowie durch Atomraketen dieses Waffensystem stationieren – zum ersten Mal ausserhalb ihres Territoriums.

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Hainan: Auf Chinas Hawaii zeigt sich die Zukunft des Tourismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 04. April 2017 um 06:54 Uhr

Das tropische Hainan ist Chinas größte Insel und ein Lieblingsziel von Abermillionen chinesischer Urlauber. Hier lässt sich schon heute studieren, wie der Massentourismus der Zukunft aussehen wird.

Wenn sich Aibo Hon ihren Weg durch die Touristenmassen bahnen möchte, spielt sie Weihnachtsmusik. In einem Golfbuggy kutschiert die Fremdenführerin eine Reisegruppe durch die „South Mountain Tourism Area“, Hainans bekannteste, gut 40.000 Quadratmeter große Tempelanlage, erst vor zehn Jahren eröffnet, aber auf alt gemacht.

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In China fährt ein Zug durch ein Wohnhaus - dahinter steckt eine kluge Strategie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 27. März 2017 um 04:46 Uhr

Eine Stadtbahn in der chinesischen Metropole Chongqing fährt direkt durch ein Wohnhaus

Die Konstrukteure wollten Umgebung und Bahn miteinander verschmelzen

Die Linie Zwei der Stadtbahn im chinesischen Chongqing fährt direkt durch ein Wohnhaus. Sogar eine Haltestation soll sich in dem 19-stöckigen Gebäude befinden, berichtet die chinesische Tageszeitung "People's Daily".

Doch was zunächst skurril aussieht, erweist sich als kluger Schachzug der Konstrukteure. Denn mit über vier Millionen Einwohnern in der Kernstadt ist der Platz in der chinesischen Metropole knapp bemessen.

Bei der Konstruktion der Bahnlinie hätten die Planer daher versucht, die Gleise mit der Umgebung verschmelzen zu lassen. Die Linie sei deshalb in Abstimmung mit den Architekten des Wohnhauses gebaut worden, berichtet die chinesische Behörde für Transport und Infrastruktur auf ihrer Webseite.

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