Xi: Beziehungen zu Usbekistan tragen Früchte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 15. Mai 2017 um 07:18 Uhr

China und Usbekistan schließen im Rahmen der Gürtel- und Straßeninitiative Geschäfte ab.

Chinesische und usbekische Unternehmen unterzeichneten wenige Tage vor dem Gürtel- und Straßenforum Vereinbarungen zu unternationalen Kooperationen im Wert von über 10 Milliarden Dollar. Die Geschäfte wurden während des ersten China-Besuchs des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev unterzeichnet, sagte Li Huilai, der assistierende Außenminister, am Freitag. Mirziyoyev wird am Sonntag und Montag auch am Forum in Beijing teilnehmen.

Bei seinem Treffen mit Mirziyoyev am Freitag erklärte Präsident Xi Jinping, dass Usbekistan ein enger und wichtiger Nachbar Chinas sei. Usbekistan sei eines der ersten Länder, das an der Verwirklichung der Gürtel- und Straßeninitiative unterstützend mitwirke.

Xi fügte hinzu, dass China bereit sei, mit Usbekistan daran zu arbeiten, das Potenzial vollständig zu erschließen und Fortschritte bei der Umsetzung der Initiative zu erzielen. Beide Seiten sollten die Synergien in ihren Entwicklungsstrategien verstärkt nutzen und gemeinsam die Prioritäten bei den bilateralen Kooperationen planen.
Zusätzlich sollten sie das Potenzial für den Handel und die wirtschaftliche Zusammenarbeit vollständig erschließen, den Umfang des bilateralen Handels erweitern, die Handelsstrukturen optimieren und langfristig eine stabile und gesunde Entwicklung des bilateralen Handels erreichen, so Xi weiter.

China sei bereit, auf der Basis der Gleichberechtigung und des gegenseitigen Nutzens die Zusammenarbeit mit Usbekistan in den Bereichen Produktionskapazität, Investitionen, Industrieparks und Bau von Infrastruktur zu erweitern.

Mirziyoyev bezeichnete China als einen wichtigen Nachbarn. China sei im Rahmen der derzeitigen internationalen Situation ein wichtiger und positiver Faktor bei der Förderung des Weltfriedens, der Stabilität und der Entwicklung. Usbekistan schätze es, dass China sein Land auf dem eigenen Entwicklungsweg unterstütze – einem Weg, der zum eigenen nationalen Zustand passt.

Mirziyoyev betonte außerdem nachdrücklich, dass sein Land die Ein-China-Politik anerkenne. Usbekistan unterstütze China dabei, seine Rechte und Interessen zu schützen wie auch seine Position im Kampf gegen die „drei bösen Kräfte“: Separatismus, Extremismus und Terrorismus.

Usbekistan wolle die Kooperation mit China in Bereichen vertiefen wie Wirtschaft und Handel, Investitionen, Produktivität, Infrastruktur und Wasserkonservation. Außerdem soll die Koordination und Zusammenarbeit innerhalb der multilateralen Rahmenwerke wieder verstärkt werden.

Nach den Gesprächen verabschiedeten die beiden Führer eine gemeinsame Erklärung und unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen in den Bereichen Wirtschaft und Technologie, Transport und Versand, medizinische Versorgung, Landwirtschaft, Wasserkraft, KMU, Infrastruktur und Tourismus.

Der assistierende Außenminister Li sagte zu Reportern, dass die beiden Nachbarn Fortschritte in der Umsetzung der Gürtel- und Straßeninitiative erleben durften. Dazu gehörte die Fertigstellung des längsten Tunnels in Zentralasien im letzten Jahr. Chinesische Bauherren erstellten das 47,3 Kilometer lange Bauwerk in Usbekistan in nur 900 Tagen.

„Das Projekt hat die Rolle Usbekistans als regionaler Verkehrsknotenpunkt erhöht“, sagte Li. Firmen von beiden Ländern würden nun auch über den Bau von Wasserkraftwerken in Usbekistan sprechen.



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