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Erdbeben in Sichuan lässt böse Erinnerungen wach werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 15. August 2017 um 02:55 Uhr

2008 richtete ein Erdbeben in Sichuan verheerende Schäden an. Schuld war auch menschliches Versagen. Das aktuelle Beben erinnert daran. Ein Fall für Pekings Propagandabehörde.

In der südwestchinesischen Provinz Sichuan lässt ein starkes Erdbeben Straßen verschütten und Häuser einstürzen, die eine bisher unbekannte Zahl von Menschen unter sich begraben: Was sich am gestrigen Dienstagabend in China ereignet hat, lässt Erinnerungen wach werden an das Jahr 2008 – unter anderem bei Pekings Propagandabehörde.

„Die Verwendung von Fotos oder Videos, die zu einer Panik führen könnten, ist verboten“, hieß es in einem Rundschreiben der Zensoren an Chinas Medien vom Dienstag, das auf der amerikanischen Seite „China Digital Times“ veröffentlicht wurde. Die Journalisten sollten auf „Änderungen in der im Internet veröffentlichten Meinung“ achten und „unverzüglich gefährliche Informationen löschen“.

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Vor Reichstagsgebaeude: Chinesische Touristen zeigen Hitlergruß - Festnahme PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 07. August 2017 um 07:17 Uhr

Sie posierten vor dem Reichstag, fotografierten sich gegenseitig - und streckten den Arm zum Hitlergruß: Gegen zwei Touristen aus China ist ein Strafverfahren eingeleitet worden.

Zwei Streifenpolizisten alarmierten am Samstagvormittag ihre Kollegen in Berlin-Mitte: Sie hatten beobachtet, wie sich vor dem Reichstag zwei Touristen mit ihren Smartphones fotografierten und dabei den Hitlergruß zeigten.

Die beiden Chinesen, 36 und 49 Jahre alt, wurden daraufhin festgenommen. Die Männer wurden vernommen und konnten nach Zahlung einer richterlich angeordneten Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 500 Euro die Dienststelle wieder verlassen.

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China erkundet Geoengineering PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 07. August 2017 um 07:15 Uhr

Lässt sich dem Klimawandel mit technischen Eingriffen begegnen? Kaum ein Land beschäftigt sich derzeit so intensiv mit dieser Frage wie China – konkrete Experimente sind aber vorerst nicht vorgesehen.

In den vergangenen drei Jahren hat China eines der größten staatlich finanzierten Geoengineering-Forschungsprogramme weltweit zusammengestellt – ein weiteres Beispiel dafür, wie das Land anderen Nationen bei Klimafragen enteilt.

Das Programm hat ein Volumen von rund 3 Millionen Dollar und wird vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie finanziert. Etwa 15 Fakultätsmitglieder und 40 Studenten an drei Institutionen sind daran beteiligt. Aufgabe der Forscher ist, herauszufinden, welche Auswirkungen Veränderungen des Klimas mit technischen Mitteln hätten. Außerdem sollen sie sich mit Fragen von Politik und Regierungsführung in diesem Zusammenhang beschäftigen. Explizit nicht vorgesehen sind Technologie-Entwicklung oder Experimente im Freien, anders als bei neuen US-Forschungsprogrammen an der Harvard University und der University of Washington.

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Taifun "Nesat" wütet in China und Taiwan PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 31. Juli 2017 um 04:02 Uhr

Hochwasser und Erdrutsche. Fast eine halbe Million Menschen in Taiwan zeitweise ohne Strom. Mehr als 100 Verletzte. Neuer Sturm in Sicht.

Ein Taifun hat in Taiwan für starke Regenfälle und Sturmböen gesorgt. Mehr als 100 Menschen wurden beim Durchzug von "Nesat" verletzt, teilten Behörden am Sonntag mit. Rund 12.700 Menschen in Bergregionen sowie tiefer gelegenen Gebieten mussten aus Sorge vor Erdrutschen und Hochwasser ihre Häuser verlassen. Betroffen waren vor allem der Süden und der Nordosten der Insel.

Der Taifun zog weiter Richtung China und traf am frühen Morgen mit heftigen Regenfällen in der südöstlichen Provinz Fujian auf Land. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurden an der Küste 27.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

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Zensur im Internet – Apple löscht VPN-Apps aus chinesischem App-Store PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 31. Juli 2017 um 03:58 Uhr

China schränkt den Zugang zum freien Internet weiter ein: Nun sind dort offenbar die wichtigsten VPN-Apps aus dem Apple-Store verschwunden. Viele Millionen Nutzer sind betroffen.

Apple hat in China offenbar alle wichtigen VPN-Apps aus dem App-Store verbannt. Betroffene Unternehmen hätten dem Nachrichtenportal „Techcrunch“ zufolge eine entsprechende Nachricht von Apple bekommen – ihre App sei gelöscht worden, da der Inhalt in China illegal sei.

In China nutzen Millionen Bürger und viele Unternehmen VPN-Tunnel, um die lokale Zensur zu umgehen. Bei einer VPN-Verbindung baut ein Computer oder Handy mit spezieller Software eine verschlüsselte Verbindung zu einem Server auf, der freien Zugang zum Internet bietet. Viele Intellektuelle und Dissidenten verwenden solche Programme oder Apps, um ihre Ansichten in den sozialen Medien zu veröffentlichen.

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