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Der Nachbau der Titanic hat in China begonnen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 17. April 2017 um 08:03 Uhr

Langsam nimmt der Rumpf des Titanic-Nachbaus Gestalt an. Das Schiff soll originalgetreue Kopie des 1912 gesunkenen Passagierschiffs werden. Nur die geplante Simulation der Eisberg-Kollision wird es nun doch nicht geben.

Für rund 136 Millionen Euro wird derzeit in der südwestchinesischen Provinz Sichuan die Titanic nachgebaut. Der Schiffsbauer Wuchuan Group nutzt dazu alte Pläne, die eine originalgetreue Kopie des 1912 im Nordatlantik gesunkenen Passagierschiff ermöglichen sollen. Auch das Interieur soll dem Original nachempfunden. Das Großprojekt wurde vom chinesischen Stromanbieter Seven Star Energy in Auftrag gegeben. Etwa zwei Jahre soll es dauern bis das rund 300 Meter lange Schiff zu Wasser gelassen werden kann. Dann wird die Neuauflage des historischen Luxusliners aber nicht auf See kreuzen, sondern in den ruhigen Gewässern Südwestchinas ankern und im Zentrum eines neuen Themenparks stehen. Ab etwa 400 Euro pro Nacht können Touristen dann eine Nacht an Bord verbringen. Auf ein zunächst geplantes „Eisberg-Erlebnis“ verzichten die Investoren nun allerdings. Da es zu Protesten unter Angehörigen, der bei der Katastrophe im Jahr 1912 verunglückten Passagiere gekommen war. Nach der Kollision mit einem Eisberg waren damals mehr als 2244 Passagiere ums Leben gekommen.

 
WEF-Studie: Chinas Tourismus wird wettbewerbsfähiger PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 10. April 2017 um 03:24 Uhr

Chinas Tourismusbranche ist wettbewerbsfähiger geworden. Im Global Tourism Competitiveness Ranking, das am Donnerstag vom Weltwirtschaftsforum veröffentlicht worden ist, belegt China den 15. Platz.

In der Studie wurde die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusindustrie in 136 Ländern und Regionen anhand von 14 Kriterien untersucht. Sie soll auch zeigen, wie sehr es Staaten gelingt, einen nachhaltigen Tourismussektor aufzubauen, von dem die Gesellschaft profitieren kann.

Fortschrittliche Volkswirtschaften wie Deutschland, Frankreich und Spanien belegen die Spitzenplätze, doch unter denjenigen Ländern, die am stärksten aufgeholt haben, befinden sich zwölf Schwellenländer, darunter viele aus Asien.

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Bike-Sharing-Chaos: Leihräder mischen Chinas Straßen auf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 10. April 2017 um 03:19 Uhr

Junge Start-ups machen Chinas Straßen bunt: Zwischen den Autos schlängeln sich immer mehr Fahrräder durch die verstopften Straßen. Praktisch für den Berufsverkehr, schonend für die Umwelt. Doch die Aussichten des Hypes sind ungewiss.

Plötzlich waren sie überall: An U-Bahn-Stationen, Straßenecken oder auch einfach mitten auf dem Gehweg ließ Unternehmer Tony Li kürzlich über Nacht Tausende blaue Leihfahrräder in Peking verteilen. Damit fügte Li der chinesischen Hauptstadt die nächsten zweirädrigen Farbtupfer hinzu. "Bluegogo", wie der 28-Jährige seine junge Firma taufte, ist nur eines von unzähligen Start-ups, das derzeit daran arbeitet, den Drahtesel im einstigen "Königreich der Fahrräder" wieder zum Fortbewegungsmittel der Wahl zu machen.

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China und Norwegen nähern sich nach Nobelpreis-Streit wieder an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 10. April 2017 um 03:16 Uhr

Sechs Jahre nach dem Zerwürfnis über die Vergabe des Friedensnobelpreises an den chinesischen Aktivisten Liu Xiabo haben China und Norwegen ihre Eiszeit beendet. Bei einem Besuch von Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg​ in Peking vereinbarten beide Seiten, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen, wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete. Auch andere Wirtschaftsabkommen sollen demnach schnell vorangetrieben werden.

Aus Ärger darüber, dass der Friedensnobelpreis 2010 an den in China in Haft sitzenden Bürgerrechtler Liu Xiaobo vergeben wurde, hatte Peking seine diplomatischen Beziehungen zu Oslo eingefroren. China hält Liu Xiaobo, der 2009 wegen «Untergrabung der Staatsgewalt» zu elf Jahren verurteilt wurde, weiter im Gefängnis. Seine Frau, die Künstlerin Liu Xia, steht in Peking unter Hausarrest. Westliche Diplomaten fordern seit langem die Freilassung des Ehepaars.

Die Beziehungen seinen wieder in der Spur, sagte Chinas Premier Li Keqiang laut Xinhua am Freitag, als er Solberg in der Großen Halle des Volkes empfing. Auf ihrer China-Reise will Solberg auch die ostchinesischen Metropolen Shanghai und Hangzhou besuchen, bevor sie am Montag in Peking mit Chinas Präsidenten Xi Jinping zusammenkommt.

 
Warum China von Elon Musk nicht genug kriegt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Dienstag, den 04. April 2017 um 06:49 Uhr

Um Elon Musk ist in China ein regelrechter Personenkult entstanden. Der Einstieg von Tencent bei Tesla überrascht daher auch nicht.

Elon Musks futuristische Projekte und seine Risikobereitschaft rufen in den USA oft durchwachsene Reaktionen hervor. In China dagegen bejubeln ihn Investoren und Tech-Größen als Genie und Visionär. Sie kaufen Tesla-Autos und -Aktien – und betrachten es als Ehre, in seine Projekte zu investieren. An dem Personenkult, der Musk in China umgibt, nehmen sie mit Stolz teil. Wenig überraschend also, dass Chinas wertvollstes Unternehmen, das Social Media- und Games-Schlachtschiff Tencent Holdings, 1,8 Mrd. Dollar in Musks Elektroautohersteller Tesla gesteckt hat.

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