China: Ansturm auf Schnee- und Eisfestival PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: thomas.jaeger   
Montag, den 08. Januar 2018 um 05:19 Uhr

In Harbin im Nordosten Chinas leuchten wieder Paläste in allen Farben, aber auch Skulpturen und Fabelwesen - und alle sind aus Schnee und Eis.

Die Hauptstadt der Provinz Heilongjiang richtet nun schon mehr als drei Jahrzehnte lang das Eisfest aus, das bei Temperaturen von ungefähr 20 Grad minus stattfindet.

Wochenlang haben die Macher ungefähr eine Million Kubikmeter Schnee und Eis verarbeitet und daraus Bauten und Figuren erschaffen, die nachts von innen ausgeleuchtet werden - in allen Farben des Regenbogens.

Allein am ersten Wochenende des Eisfestes kamen zehntausende Menschen, bis zum Ende des Spektakels werden es wieder rund eine Million gewesen sein.

Harbin verdankt seine urbane Entwicklung eigentlich Russland und der Eisenbahn: 1896 vereinbarte das damalige Zarenreich mit China den Bau einer Trasse von Wladiwostok über Harbin bis in die Hafenstadt Dalian. Erst kamen russische Arbeiter, nach der russischen Revolution dann auch Flüchtlinge, und Harbin wuchs und wuchs. Heute leben dort mehrere Millionen Menschen.