Pest: Weitere Fälle in China

Illustration des Pesterregers Yersinia pestis
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In China gibt es mittlerweile vier bestätigte Fälle von Pest.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, erkrankte ein Hirte in der Inneren Mongolei an Beulenpest und wird in einem Krankenhaus behandelt. Bereits Mitte November war in der nordchinesischen Region ein Mann an der Beulenpest erkrankt. Davor meldeten die Behörden zwei Patienten mit Lungenpest, die ebenfalls aus der Inneren Mongolei stammten, aber in der Hauptstadt Peking behandelt wurden. In China kommt es immer wieder vereinzelt zu Infektionen mit Pest-Erregern. Von 2009 bis September 2019 erkrankten staatlichen Medien zufolge 27 Menschen an verschiedenen Formen der Pest – 12 von ihnen starben.

Ausgelöst wird eine Pesterkrankung durch das Bakterium Yersinia pestis. Bei der Beulenpest wird es normalerweise von Ratten über Flöhe auf Menschen übertragen. Die schwerer verlaufende Lungenpest verbreitet sich dagegen durch Tröpfcheninfektion.