China ignoriert offenbar Hilfsangebote von USA und WHO

Seit Wochen bieten die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC und die Weltgesundheitsorganisation China Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus an – laut einem Medienbericht bisher vergeblich.

Innerhalb eines Tages könnten Experten von der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC nach China aufbrechen, um Ärzte und Behörden bei der Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie zu unterstützen. Das Angebot bestehe seit mehr als einem Monat, berichtet die „New York Times“. Doch China habe die Helfer bislang nicht eingeladen.

US-Gesundheitsminister Alex Azar habe seinem chinesischen Amtskollegen Ma Xiaowei nun erneut angeboten, ein Spezialistenteam nach China zu schicken. „Wir gehen weiter davon aus, dass Präsident Xi Jinping unser Angebot annehmen wird“, so Azar.

US-Behörden erhoffen sich von einem Kriseneinsatz in China auch, selbst neue Erkenntnisse über das Virus sammeln zu können, um für den Fall eines größeren Ausbruchs im eigenen Land vorbereitet zu sein.

WHO-Team noch nicht vor Ort

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte vor etwa zwei Wochen angeboten, Personal nach China zu schicken. Doch die Volksrepublik hat das Angebot bislang nicht genutzt. Eine Sprecherin teilte laut dem Medienbericht jedoch mit, man arbeite an einem Übereinkommen.